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Artikel Tagged ‘Gebühren’

Ryanair mit neuer Gepäckregelung

18. Juni 2010

Ryanair by flickr, ultreiaDie Airline Ryanair und ihre Gebühren, das ist wirklich eine Klasse für sich. Ständig ändern sie sich, ständig kommt etwas dazu, ständig muss man nach versteckten Kosten suchen. So gibt es nun eine erneute Änderung und diesmal beim Gepäck.

Bisher musste man für Gepäckstücke bis 15 kg 15 Euro zahlen. Die neue Regelung sieht nun vor, dass bis zu 20 kg schweres Gepäck in Zukunft 25 Euro kosten wird. Das ist zwar in dieser Hinsicht positiv, dass man einen größeren Koffer mitnehmen kann, jedoch wird leichteres Gepäck damit eben auch erheblich teurer.

Ein zweites Gepäckstück mit bis zu 15 zusätzlichen Kilogramm kostet weitere 35 Euro. Die Billigairline Ryanair will damit erreichen, dass immer mehr Passagiere zu leichterem Gepäck greifen und den schweren Koffer zuhause lassen.

Dafür hat die Airline vor kurzem mit Samsonite zusammengearbeitet und einen eigenen Koffer entworfen. Kauft man diesen Koffer einmalig, kann man stets bis zu 10 kg schweres kostenlos mitnehmen. Vor kurzem hat uns aber eine Leserin darauf aufmerksam gemacht, dass, wenn man diesen Koffer nicht benutzt, sich automatisch der Ticketpreis um einen Euro erhöht.

An dieser Stelle wollten wir näher recherchieren, doch von Ryanair eine Auskunft zu bekommen ist fast schon schwerer als den Papst zu erreichen, daher fragen wir Sie. Haben Sie ähnliche Erfahrungen mit Ryanair gemacht?

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Bundesgerichtshof: Gebühren für Kreditkartenzahlungen bei Ryanair unrecht

24. Mai 2010

credit cards by flickr, The TruthAboutDie Billigairline Ryanair ist für ihre etlichen Zusatzgebühren bekannt. Einer dieser Gebühren hat nun der Bundesgerichtshof den Garaus gemacht, wodurch die Tickets in Zukunft ein wenig billiger werden.

In dem Fall ging es um die bereits seit langem diskutierte zusätzliche Gebühr, die bei Zahlungen von Tickets mit Kreditkarte oder Geldkarte anfiel. Da Ryanair keine andere Zahlmethode anbietet, bleibt den Kunden auch nichts anderes übrig als die Gebühr zu entrichten.

Diese Zwangsgebühr erklärten die Richter nun für nicht zulässig. Zwar spräche aus wirtschaftlichen Gründen nichts gegen die bloße Zahlung mit Kreditkarte und Geldkarte, die Extragebühren seien allerdings unrecht. In Zukunft werden also die 4 Euro für das Zahlen mit Kreditkarte und die 1,50 Euro für das Zahlen mit Geldkarte wegfallen.

Bisher waren nur Buchungen mit einer Visa-Electron-Karte umsonst. Dies sei eine unangemessene Benachteiligung der Verbraucher und genüge nicht, so die Richter. Wenigstens eine der vielen Gebühren, auf die wir in Zukunft bei Ryanair verzichten können…

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Ryanair zahlt nun doch für Zusatzkosten durch die Aschewolke

27. April 2010

Ryanair by flickr, Andy Mitchell UKUnd die Folgen der Aschewolke gehen weiter… Zunächst sah es so aus, als würden Passagiere, die in der Zeit der Flugsperrungen durch die Aschewolke des isländischen Vulkans, mit Ryanair fliegen wollten, auf ihren Zusatzkosten sitzen bleiben würden. Nun lenkt das Unternehmen nach heftigen Protesten jedoch ein und will sich an die EU-Richtlinie halten.

Diese sieht vor, dass Reisende bei gestrichenen Flügen das Recht darauf haben, zwischen der vollständigen Erstattung ihrer Ticketkosten oder einer Ersatzbeförderung zu wählen. Entscheidet man sich für letzteres, muss die Airline auch für eine notwendige Unterkunft bis zum Abflug oder der Abfahrt aufkommen, dazu gehören auch Kosten für die Verpflegung.

Ryanair-Chef Michael O’Leary weigerte sich zunächst strikt diese Regelung einzuhalten und nannte die EU-Richtlinie „absurd und diskriminierend“. Zur Freude der Passagiere musste er nun aber doch einlenken. Betroffene Passagiere sollten sich also umgehend an Ryanair wenden.

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Höhere Landegebühren für den Klimaschutz in Deutschland, Österreich und der Schweiz

4. November 2009

Nur wenige Wochen vor der UN-Klimakonferenz denken auch die Flughäfen im deutschsprachigen Raum immer mehr über ihren Beitrag zur Umsetzung der Klimaschutzziele nach. So hat sich jetzt der Verband Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) neben dem 2012 EU-weit startenden CO2-Emissionshandel auch zu weiteren Maßnahmen verpflichtet.

An allen Flughäfen, die ADV-Mitglieder sind, zu denen auch Flughäfen in Österreich und der Schweiz gehören, sollen nach und nach höhere Landegebühren zu Gunsten des Klimaschutzes eingeführt werden. Mit diesem Geld werden dann Projekte für den Umwelt- und Lärmschutz finanziert.

Viele Flughäfen haben zwar schon mit Maßnahmen begonnen, die aber dringend ausgeweitet werden müssen: Berlin, Hamburg und Köln benutzen nur noch Erdgas-, Frankfurt Elektrofahrzeuge auf dem Vorfeld. Hahn und München haben eigene Biogasanlagen, Düsseldorf und Hannover Photovoltaikanlagen. Doch das genügt natürlich noch nicht! Neben weiteren solcher Anlagen muss auch der öffentliche Nahverkehr um den Flughafen stärker mit einbezogen werden.

Über genaue Projekte wollte sich der ADV noch nicht äußern. Sind wir also gespannt!

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Nun auch Gepäck-Gebühren bei Iberia

12. Oktober 2009

Immer mehr normale Airlines nehmen sich an Billigfliegern ein Vorbild und erheben für das Gepcäk extra Gebühren. In vielen Fällen klare Abzocke, denn bei Billigairlines zahlt man immerhin für den Flug noch meistens wenig…

Diese Idee hat nun auch die spanische Fluggesellschaft Iberia. In Zukunft zahlt man zum eh nicht ganz günstigen Flug auch noch 15 (Internet) bis 25 Euro (Schalter) für jeden aufgegebenen Koffer. Jeder zweite kostet dann sogar satte 70 bis 100 Euro!

Klar, dass es da von allen Seiten Kritik hagelt. Ein Verband hat nun sogar angekündigt vor Gericht zu ziehen.

Ach ja, auch beim Handgepäck zieht Iberia die Regeln an: In Zukunft darf nur noch maximal ein Gepäckstück direkt mit an Bord genommen werden, das 10 kg nicht überschreiten darf.

Ob man mit dieser Taktik seine Kunden lange halten kann, ist wohl eher fraglich…

Iberia , ,

Die Ryanair-Abzocke

17. September 2009

Vom irischen Billigflieger Ryanair sind wir ja mittlerweile einiges gewöhnt und bisher waren die Passagiere ja auch immer noch ziemlich geduldig. Das merkt man auch daran, dass die Airline wächst und wächst und mittlerweile sogar größer als Lufthansa ist.

Doch mit der momentanen Preispolitik haben sie es wohl endgültig auf die Spitze getrieben. Eigentlich sollte man Ryanair ab jetzt boykottieren.

Jaja, und ewig locken sie, die ach so guten Angebote. Doch, wer nicht auf jedes noch so winzige Detail bei der Buchung achtet oder das Kleingedruckte nicht genau liest, kann sich schnell vom sogenannten Billigflug verabschieden.

Seit Mai gibt es nämlich eine neue Regelung, die besagt, dass man seine Bordkarte schon online ausdrucken muss, ansonsten muss man beim Check-In am Flughafen 40 Euro Strafe zahlen! Doch ab und an funktioniert gerade diese Ausdruck-Funktion auf mysteriöse Weise nicht… Zusätzlich übersehen dies einfach viele. Und so werden die Schlangen an den Schaltern von Ryanair immer länger, denn die “Strafe” muss man natürlich an einem anderen Schalter als beim Check-In zahlen. So verstreicht kostbare Zeit vor dem Flug, obwohl man extra noch zehn Euro im Vorfeld bezahlt hatte, dass man schneller im Flugzeug sitzt!

Dann kommt natürlich noch das Gepäck. Übergepäck wird bei Ryanair teurer als bei manch anderer Airline und die Gebühren sind überhaupt insgesamt angestiegen…

Diese Liste könnte man noch beliebig lange weiterführen. Also, am besten in Zukunft die Finger von Ryanair lassen, damit sie endlich einmal sehen, dass man so etwas mit Kunden nicht machen kann!

Billigflieger, Ryanair , , , ,