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Bereits vor einiger Zeit haben wir an dieser Stelle berichtet, dass die Lufthansa als erste Airline weltweit TestflĂŒge mit Biosprit im regulĂ€ren Flugbetrieb plant. Bereits vor drei Monaten sollten diese Tests eigentlich beginnen, doch es gab Probleme bei der Zulassung des neuen Kraftstoffes. Diese Streitigkeiten sind nun aus der Welt und die Testphase startet offiziell.
Die Tests werden auf der Strecke von Hamburg nach Frankfurt gemacht, wo der Airbus A-321 viermal tĂ€glich hin und zurĂŒck verkehrt. Der erste Flug mit Biosprit wird am Freitag um 11:15 Uhr der Flug LH013 von Hamburg aus sein.
Dabei wird ein Treibwerk mit normalem Treibstoff betankt und das andere mit einer Mischung aus Kerosin und Biosprit, der aus Pflanzenölen und tierischen Fetten besteht. Sechs Monate dauert die Testphase und in dieser Zeit möchte man die Auswirkungen des Biokraftstoffs auf die Wartung und Lebensdauer der Triebwerke untersuchen. Alleine dabei werden laut Lufthansa 1.500 Tonnen CO2 eingespart. Solch ein Test ist weltweit bisher einmalig.
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Der Kerosinverbrauch von Flugzeugen ist nicht gerade gering und ein Flug ist meist alles andere als umweltfreundlich. Daher wird schon lange mit anderen Antriebsstoffen experimentiert. Die Lufthansa wird im kommenden April als erste Airline auf der Welt mit solch einem Test in Serie gehen.
Sechs Monate soll ab dann auf der Strecke Frankfurt-Hamburg ein Triebwerk eines Airbus A320 mit einer Mischung aus normalem Kerosin und Bio-Sprit betrieben werden. Letzterer besteht vor allem aus Ăl der subtropischen Jatropha-Bohne, sowie Rapsöl und tierischen Fetten.
Damit will die Lufthansa u.a. ihren Beitrag gegen die CO2-Verschmutzung tun. WĂ€hrend der Testphase wird der SchadstoffausstoĂ genau gemessen. Experten rechnen mit einer deutlichen Reduzierung der RuĂpartikel. Verlaufen die Tests gut, will die Airline das Bio-Kerosin auch hĂ€ufiger einsetzen.
Der Bio-Sprit ist zudem leichter als Kerosin aus Erdöl und weist einen höheren Energiewert auf. Nur leider ist er momentan auch noch deutlich teurer. Er wird noch nicht in GroĂproduktion hergestellt und die LandflĂ€chen seien begrenzt. Daher hofft man auf weitere Forschungen, zum Beispiel zur Nutzung von Algen als Biomasse. Aber das Ganze ist doch immerhin schon mal ein Anfang!
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Die Biowelle macht auch vor den Airlines nicht Halt. Seit lĂ€ngerem machen Fluggesellschaften wie beispielsweise KLM Test mit neuen Biokraftstoffen. Doch handelt es sich hierbei bisher nur um einzelne FlĂŒge. Lufthansa teilte nun aber mit, dass sie als eine der ersten Airlines der Welt diese Tests ausweiten und damit in Serie gehen wollen.
Dem herkömmlichen Kerosin wird dann ein bestimmter Anteil an Biokraftstoff beigemischt. Doch diese Serientests in Eigenregie dienen nicht nur allein dem Umweltbewusstsein, denn ab 2012 will die EU die Fluggesellschaften in den Handel mit Emissionsrechten miteinbeziehen. FĂŒr den Einsatz von klimaschĂ€dlichen Kraftstoffen wie eben Kerosin mĂŒssen ab dann Emissions-Zertifikate gekauft werden. Je weniger Kerosin die Airlines also einsetzen um so weniger Zertifikate mĂŒssen sie kaufen. Allein die Lufthansa rechnet durch den Emissionshandel mit Zusatzkosten von bis zu 350 Millionen Euro pro Jahr.
Doch ganz billig wird auch der Biokraftstoff nicht, denn bisher ist er teilweise um das zehnfache teurer als Kerosin. Doch auf Dauer soll sich dies anscheinend rechnen. Und den Ressourcen und der Umwelt wird es sicherlich nicht schaden… Ob sich diese neue Methode auf die Flugpreise auswirkt, kann man zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen.
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FĂŒr umweltfreundlicheren Flugbetrieb sorgt Air New Zealands erste nachgerĂŒstete B767-300 mit Winglets auf ihren FlĂŒgelspitzen. Mit dem Einsatz der 3,40 Meter hohen AufsĂ€tze auf den TragflĂ€chen ihrer fĂŒnf Boeing 767-Maschinen will Air New Zealand den Treibstoffverbrauch jĂ€hrlich um sechs Millionen Liter und die CO2-AusstöĂe um 16.000 Tonnen verringern.
Die von Aviation Partners Boeing, einem Joint Venture von Aviation Partners Incorporated und Boeing, entwickelten AufsĂ€tze sind auf den TragflĂ€chen montiert. Verminderter Luftwiderstand und verbesserter Auftrieb fĂŒhren zu Einsparungen bei Kraftstoffverbrauch und Emissionen. Durch schnelleres Aufsteigen und verbesserte Tragkraft-Leistung bieten die Winglets zudem Vorteile fĂŒr den Flugbetrieb auf lĂ€ngeren Strecken.
Air New Zealands General Manager Airline Operations, Captain David Morgan, bestĂ€tigt, dass die Montage der Winglets Teil des umfangreichen Aktionsplanes von Neuseelands nationaler Airline sind, die umweltfreundlichste Luftverkehrsgesellschaft weltweit zu werden: âAir New Zealand ist einer der Vorreiter auf der Suche nach Lösungen, die Auswirkungen von FlĂŒgen auf die Umwelt zu reduzieren. Dabei prĂŒfen wir fortlaufend jeden Aspekt der Flugbewegungen.â
Gleichzeitig lĂ€sst Air New Zealand ihre B767-Flugzeuge mit elektronisch betriebenen Trocknern ausstatten. Die von der schwedischen Firma CTT Systems Incorporated entwickelten GerĂ€te werden im Zwischenraum oberhalb der Kabinendecke oder unterhalb des Bodens installiert. Ihr Einsatz soll die zwischen der Ă€uĂeren FlugzeughĂŒlle und der Kabinenverkleidung eingeschlossene Feuchtigkeit um circa 200 Kilogramm je Flug verringern. Dieser âTrockenvorgangâ wiederum reduziert Gewicht sowie Spritverbrauch und damit schĂ€dliche AusstöĂe.
Jeder Passagier atmet stĂŒndlich ungefĂ€hr 100 Gramm Wasser aus. Die durch den extremen Unterschied zur AuĂentemperatur auf Flughöhe erzeugte Kondensation schlĂ€gt sich auf der Isolierung nieder.
David Morgan erklĂ€rt: âDiese MaĂnahme wird bei unserer B767-Flotte pro Jahr Einsparungen von schĂ€tzungsweise weiteren 320.000 Litern Treibstoff erzielen und 800 Tonnen weniger CO2-AusstöĂe verursachen.â
Die B767-Maschinen von Air New Zealand sind auf den Strecken von Neuseeland nach Australien, in die SĂŒdsee und nach Hawaii im Einsatz.
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