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Artikel Tagged ‘Sicherheitskontrolle’

Vorläufiges Ende für die Körperscanner

2. September 2011
cc by wikimedia/ Pianist Berlin

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Wir haben ja bereits darüber berichtet, dass die Körperscanner, auch als Nacktscanner bekannt, im Test durchgefallen sind. Einige Monate lang wurden die Scanner am Flughafen Hamburg getestet. Über 800.000 Personen ließen sich in der Testphase freiwillig scannen, doch die Zuverlässigkeit der Geräte ließ zu wünschen übrig. Nun zog Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich die Konsequenzen.

Er beendete den Test komplett und schickte die Körperscanner zurück ins Labor. Er wolle damit nicht das Aus der Scanner einläuten, die Technik sei nur noch nicht so weit für einen Einsatz. Man müsse erst umfassende Verbesserungen durchführen bis die Geräte wieder irgendwann zum Einsatz kommen könnten.

Wie bereits berichtet, haben die Scanner auch bei Schweißflecken oder Falten in der Kleidung Alarm geschlagen. So lag die Fehlerquote bei 54 Prozent und in 69 Prozent mussten Nachkontrollen durchgeführt werden. Die Sicherheitskontrollen wurden dadurch noch langwieriger und komplizierter. Generell ist fraglich, wann die Scanner wieder an deutsche Flughäfen zurückkehren, wobei die EU-Kommission aktuell an einer Verordnung für den regulären Einsatz arbeitet.

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Tiger Airways: Flugverbot in Australien wegen Mängeln

6. Juli 2011
cc by fotopedia/ Deo Landicho

cc by fotopedia/ Deo Landicho

Zu unserem Glück muss man sagen, dass die zivilen Luftfahrtbehörden in der Regel offensichtlich gut arbeiten, so dass eventuelle Mängel bereits frühzeitig entdeckt und behoben werden. So muss aktuell Tiger Airways Australia mit einem Flugverbot leben.

Bei der Tochter des gleichnamigen Billigfliegers aus Singapur wurden nach Angaben der Behörden Mängel bei der Wartung und bei der Pilotenausbildung festgestellt. Diese versucht man aktuell so schnell es geht zu beheben, wobei wir uns das bei Letzterem schwer vorstellen, denn das Flugverbot gilt erst einmal bis zum 9. Juli.

Die zivile Luftfahrtbehörde hat in Australien alle Inlandsflüge von Tiger Airways gestrichen. Betroffene Passagiere können sich das Geld für ihr Ticket zurückerstatten lassen. Wer aktuell nach Australien reisen will und in diesem Zusammenhang einen Inlandsflug bei Tiger Airways gebucht hat, sollte sich also so schnell wie möglich um eine Alternative kümmern. Kann man nur hoffen, dass in dieser kurzen Zeit auch wirklich alle Mängel behoben werden können!

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Ausländische Aufsichtsbehörden: Sicherheitsmängel an deutschen Flugzeugen

22. Juni 2011
cc by flickr/ Dave Heuts

cc by flickr/ Dave Heuts

Das Luftfahrt-Bundesamt überprüft regelmäßig die Flugzeuge der deutschen Airlines auf eventuelle Sicherheitsmängel hin. Da könnte man doch meinen, dass in Sachen Sicherheit soweit alles in Ordnung ist. Dem ist aber offenbar nicht so, denn ausländische Flugbehörden haben bei Tests von deutschen Flugzeugen etliche Mängel festgestellt.

Zwischen Januar 2010 und Februar 2011 waren an mehreren hundert Flugzeugen von 85 deutschen Airlines insgesamt 545 „flugbetriebliche und technische Mängel“ entdeckt worden, die offenbar vom Luftfahrt-Bundesamt übersehen worden waren. Dazu gehörten beispielsweise ungesichertes Gepäck oder eine ungenügende Flugvorbereitung.

Die Tester betonten zwar, dass keiner der festgestellten Mängel für sich alleine betrachtet ein direktes Sicherheitsrisiko darstellt, jedoch müsse man sie natürlich ernst nehmen. Das Luftfahrt-Bundesamt räumte ein, dass man zu wenig Personal habe um verlässlich zu prüfen. Die Regierung plant nun angeblich die Schaffung von 55 neuen Stellen.

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Einreise in die USA bald einfacher?

27. Mai 2011
cc by flickr/ hjl

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Vor allem Vielflieger, die häufig in die USA einreisen müssen, wissen, dass man bei der Passkontrolle meist Geduld braucht. Doch es gibt Hoffnung, dass es bald schneller gehen könnte! Die USA und Deutschland verhandeln nämlich aktuell, dass Deutschland in das „Global Entry Program“ aufgenommen wird. Experten sehen die Chancen dazu nicht schlecht.

Klappt die Aufnahme, dann könnten Personen, die als vertrauenswürdig eingestuft wurden ihren Reisepass und ihre Fingerabdrücke selbst an Automaten auf den US-Flughäfen scannen. Mit diesem Ausdruck könne man dann einfach an der Warteschlange zur Passkontrolle vorbeimarschieren.

Dies bedeutet für die meisten eine erhebliche Zeitersparnis. Allerdings müsse man anfangs zwei Interviews über sich ergehen lassen um festzustellen, dass man auch vertrauenswürdig ist, eines bei den deutschen Behörden und eines in den USA.

Aufgrund der strengen Einreiseregelungen beklagen Experten, dass die USA in den letzten Jahren etliche Touristen eingebüßt habe. Nun will man offenbar den Tourismus wieder ankurbeln. Wann die schnellere Einreise für Deutsche gelten könnte, ist noch nicht klar.

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Regel zu Flüssigkeiten im Handgepäck bleibt doch unverändert!

3. Mai 2011
cc by wikimedia/ Mikano

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Wir hatten an dieser Stelle vor kurzem über das Chaos rund um die geplante Neuregelung der EU zum Thema Mitnehmen von Flüssigkeit im Flugzeug berichtet. Das bisher geltende Verbot sollte eigentlich zu diesem Wochenende hin gelockert werden.

Demnach sollten Transferpassagiere ihre Einkäufe aus Duty-Free-Shops behalten können, wenn sie in einem speziellen Beutel mitgeführt werden. Bisher war es so, wer Alkohol oder Parfum so in einem Nicht-EU-Land kauft und dann umsteigt, musste den Einkauf wieder abgeben.

Diese sollte sich nun zum 29. April ändern. Jedoch waren die meisten EU-Staaten nicht bereit diese neue Regelung umzusetzen und so befürchteten Experten ein großes Chaos, da in jedem Land dann eine andere Regelung gelte. Dies hat nun offenbar auch die EU eingesehen und die Lockerung aufgeschoben.

Das heißt es gelten die Regeln wie bisher! Zwar erklärten sich alle Staaten damit einverstanden, jedoch wurden in den vier Staaten, die die Regelung als einzige durchsetzen wollten, Deutschland, Schweden, Dänemark und Finnland, auch kritische Stimmen laut. Man habe viel Geld und Zeit in die neue Regelung investiert und nun bleibe man darauf sitzen.

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Transport von Flüssigkeiten im Flugzeug: Eventuell neues Chaos?

22. April 2011
cc by fotopedia/ Håkan-Dahlström

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An dieser Stelle hatten wir ja bereits vor einiger Zeit über die Neuregelung bei dem Mitführen von Flüssigkeiten an Bord von Flugzeugen berichtet. Aus Angst vor Terroranschlägen dürfen Fluggäste in der EU aktuell nur Flüssigkeit bis zu 100 ml in transparenten Beuteln mitführen. Diese Regelung wurde bis 2013 verlängert, soll aber in der nächsten Zeit durch eine Neuregelung erleichtert werden.

Doch genau diese Neuregelung könnte nun laut Experten zu noch mehr Chaos und Verwirrung unter den Passagieren führen. Danach dürfen Reisende, die aus Drittstaaten wie beispielsweise dem Jemen kommen und in einem EU-Land umsteigen auch größere Mengen Flüssigkeit wie Weinflaschen mit sich führen, allerdings nur, wenn diese in Duty-Free-Shops gekauft und in speziellen Beuteln verpackt wurden.

Nun ist es aber so, dass nicht alle EU-Länder diese Regelung auch umsetzen wollen um sich beispielsweise die Kosten für entsprechende Scanner zu sparen. Dazu gehören wohl auch Großbritannien, Italien oder Frankreich. Deutschland, Dänemark und Schweden werden die Regelung aber einführen. Nun gilt dann wohl bald in jedem Land eine andere Regelung und umsteigende Passagiere treffen genau auf diese verschiedenen Regeln.

Zudem bemängeln Kritiker die stichprobenartigen Kontrollen. Führt man beispielsweise Wein mit sich, muss man diesen dann schon unter Umständen am Flughafen öffnen, was dann die Regelung wieder sinnlos macht. Mal sehen, ob man hier vielleicht nicht doch noch zu einer vernünftigeren Lösung kommt…

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