In anderen Ländern ist es bereits gang und gäbe. Ob nun in Boston oder in Singapur, überall dort kann man kostenlos am Flughafen im Netz surfen. Hierzulande setzt sich dieses Konzept auch endlich Stück für Stück durch! Als erster deutscher Flughafen bot zu Beginn des Jahres Hamburg den Reisenden kostenloses WLAN an.
Andere Flughäfen haben angekündigt so schnell wie möglich nachziehen zu wollen. Dies gilt zum Beispiel für Köln/Bonn oder Frankfurt. Ab Januar soll es auch in München soweit sein. Warum dies so lange gedauert hat, liegt zum Teil auch an noch bestehenden Verträgen mit kostenpflichtigen Anbietern, die nicht unbedingt als Sponsor auftreten müssen.
Am entsprechenden Hotspot startet man einfach den Browser und wird dann auf eine Registrierungsseite umgeleitet, wo man sich anmelden muss. Bei einigen Flughäfen bleibt diese Registrierung auch dauerhaft. Zudem sollte man sich über die kostenlose Surfdauer informieren, so soll sie zum Beispiel in Frankfurt nur auf eine halbe Stunde beschränkt sein. Wie immer in öffentlichen Netzwerken: Gut auf die eigenen Daten und Passwörter achten! Eine Verschlüsselung ist Pflicht!
Normalerweise kennen wir den Chef der irischen Airline Ryanair ja meist sehr selbstbewusst und alles andere als nachdenklich. Nun zeigte sich Michael O’Leary in einem Interview mit der „Financial Times Deutschland“ doch von einer anderen Seite.
Er übte selbst Kritik am Service-Verhalten von Ryanair und räumte Nachholbedarf in Sachen Betreuung der Fluggäste ein. Hört, hört! Man habe nur wenige technische Probleme und Ausfälle, wenn es aber zu solchen käme, bekomme man es häufig nicht auf die Reihe, so O’Leary. Es nutze besonders den Kunden nichts, die unterwegs nicht auf das Internet zugreifen könnten, dass die Homepage aktuell sei.
So will Ryanair einen einstelligen Millionenbetrag investieren und den Service verbessern. Reisende sollen dabei unter anderem per SMS über Verspätungen und Änderungen informiert werden. Die Service-Offensive solle in diesem Sommer beginnen.
Vor ein paar Jahren haben die Airlines den Vorabend-Check-In eingeführt. Dieser ist besonders bei Passagieren, die einen sehr frühen Flug nehmen beliebt. Dabei kann man alles bereits am Vorabend erledigen und am Morgen länger schlafen, da das Gepäck bereits abgegeben ist und sie direkt zur Sicherheitskontrolle gehen können. Ähnlich nutzen viele gerne den Web-Check-In, da man vor dem Abflug schnell das Gepäck an einem Sonderschalter abgeben kann.
Zu Beginn des neuen Jahres haben sich nun viele Airlines diese Services vorgenommen und verlangen für die bisher kostenlosen Dienste nun eine Gebühr. So zahlt man zum Beispiel bei TUIfly für den Vorabend-Check-In eine Gebühr von fünf Euro pro Passagier. Man begründet dies mit dem längeren Lagerungsaufwand des Gepäcks.
Bei Condor ist dieser Service beispielsweise noch kostenlos, dafür zahlt man für die Sitzplatzbuchung eine Gebühr. Überlässt man die Sitzplatzauswahl dem System kostet es fünf Euro. Möchte man jedoch einen bestimmten Platz haben, fallen bei Kurz- und Mittelstreckenflügen zehn Euro und bei Langstreckenflügen 15 Euro an.
Es gibt aber auch noch Airlines, wie zum Beispiel Air Berlin, die diese Services immer noch kostenlos anbieten. Wieder ein weiteres Kriterium, das den Preisvergleich bei Flügen schwieriger macht.
Social Media beflügelt nicht nur den Geist von Privatpersonen, nein, vor allem entdeckt die Werbewelt nach und nach dadurch neue Möglichkeiten. So wird Werbung immer personalisierter und die Firmen wissen mehr über uns. Diese Möglichkeit nutzte nun auch die Fluggesellschaft KLM und sorgte damit für Wirbel.
Man spürte Passagiere auf, die über Foursquare bei KLM eingeloggt waren oder bei Twitter verraten hatten, wo es mit KLM hingehen soll, und fand über ihre Profile mehr über sie heraus. Entsprechend den persönlichen Interessen überreichte man den überraschten Personen am Flughafen ein individuelles Geschenk.
Der Besitzer eines iPads bekam zum Beispiel einen Gutschein für den App Store, eine sportliche Kundin erhielt einen Streckenmesser und Besucher einer Social Media Konferenz Kinokarten für „The Social Network“.
Okay, irgendwie eine nette Marketing-Idee, die auch weltweit Wellen geschlagen hat, aber doch irgendwie unheimlich, dass Firmen sich unsere Profile genauer ansehen. Für so manch einen wohl auch ein Grund noch mehr auf seine persönlichen Daten aufzupassen, es sei denn, ihr hofft auch auf ein Geschenk. Wie wäre es mit einem persönlichen Wunschzettel auf Facebook für Firmen, die einen aus Werbezwecken unbedingt beschenken wollen?
Letztens ist mir wieder aufgefallen, wie verwirrend die ganzen Papiere und Dokumente sein können, die man für einen Flug benötigt. Das fängt oft nicht erst beim Handgepäck an und ist gerade für Leute, die eben nicht so oft reisen wirklich nervenaufreibend.
Bevor man jetzt teure Servicehotlines anruft und dort ewig in der Warteschleife zu “Greensleves” das Telefonkabel um den Finger wickelt oder letztendlich noch Geld drauf bezahlt, weil der Koffer 3mm zu lang ist, kann man sich lieber mal im Internet umschauen. Dort gibt es Möglichkeiten, sich kostenlos Fragen beantworten zu lassen. Auch wer der Flugtechnik nicht ganz vertraut oder generell gern über die ganze Technik an Board bescheid wissen möchte, kann einfach mal nachfragen – das gibts natürlich auch für Modefragen.
Das ist nicht praktisch und geht schnell, sondern ist auch kostenlos. Da kaufe ich mir von meinem Geld nämlich lieber am Flughafen noch eine Zeitung. Auch Ihnen einen guten Flug.
Iberia Airlines ist der Marktführer für Verbindungen zwischen Europa und Lateinamerika. Wie eine Kundenumfrage des Internetportals www.fluege.de ergibt, kann aus dieser Tatsache jedoch kein Anspruch an die Fluggesellschaft gestellt werden. Das Personal sei schlecht ausgebildet und unfreundlich, die Maschinen in schlechtem Zustand, Unterhaltung und Beinfreiheit an Bord Mangelware. In der Summe schneidet keine Airline schlechter ab. Ein Kunde war “am Ende froh wieder am Boden zu sein”.
Wie die News von fluege.de (http://news.fluege.de) weiter berichten, macht Iberia Airlines schon beim Check-In keinen guten Eindruck. Nur knapp die Hälfte der Umfrageteilnehmer waren mit der Abfertigung zufrieden. Auffallend oft waren die Flüge überbucht, was zu Problemen und Verzögerungen führte – ein Aspekt, der die schlechten Noten für die Pünktlichkeit erklären mag. Ganze 45 Prozent befanden diese als mangelhaft und vergaben damit die schlechteste Note überhaupt.
Auch das Bordpersonal konnte diesen ersten schlechten Eindruck nicht bessern. Für die Freundlichkeit wurden von 52 Prozent der Befragten die Noten befriedigend, ausreichend und mangelhaft vergeben und damit kein gutes Zeugnis ausgestellt. Ein Umfrageteilnehmer beschwerte sich über den “rauhen und unfreundlichen Umgang an Bord”. Nicht besser sieht es bei den Fremdsprachenkenntnissen aus. Ganze 60 Prozent der Kunden hatten Probleme sich mit dem Personal zu verständigen. Auch die “Durchsagen der Piloten an Bord waren kaum zu verstehen”.
Das von den Passagieren eingeschätzte Preis-/Leistungsverhältnis spiegelt diese Einzelbewertung wieder: Lediglich 12 Prozent bewerten dieses mit sehr gut, 14 Prozent mit einem gut.