
cc by flickr/ Deanster1983
Seit dem Jahr 2008 besagt eine EU-Verordnung, dass Flugpreise stets komplett angegeben werden mĂŒssen, das heiĂt inklusive GebĂŒhren, Steuern, ZuschlĂ€gen und sonstigen Kosten. Nur leider halten sich immer wieder Airlines nicht daran. VerbraucherschĂŒtzer sind daher bereits seit lĂ€ngerem dabei, die entsprechenden Unternehmen abzumahnen oder sogar vor Gericht zu ziehen. Letzteres hat auch der Bundesverband der Verbraucherzentralen getan und reichte Klage gegen Air Berlin und Ryanair ein.
Vor dem Berliner Kammergericht haben die VerbraucherschĂŒtzer nun Recht bekommen. Zum einen war der Vorwurf gegen Air Berlin, dass man im Laufe der Buchung eine Tabelle zu sehen bekomme, die die möglichen Preise anzeigt, welche jedoch noch ohne Steuern oder FlughafengebĂŒhren verzeichnet sind. So könne es passieren, dass man bei einem Preis von 41 Euro am Ende 74 Euro zahlen mĂŒsse.
Ăhnliches warfen die VerbraucherschĂŒtzer auch Ryanair vor. Hier fehlten bei der Onlinebuchung die Angabe der BearbeitungsgebĂŒhr in Höhe von fĂŒnf Euro, welche man erst viel spĂ€ter im Laufe der Buchung erfahre. Die Richter sahen dies genauso wie der Verbraucherzentrale Bundesverband. Preise mĂŒssten stets so frĂŒh wie möglich komplett angegeben werden und nicht erst an spĂ€terer Stelle. Beide Urteile sind noch nicht rechtskrĂ€ftig.
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Wer nach einem gĂŒnstigen Flug sucht, der stöĂt schnell auf vermeintlich gĂŒnstige Angebote, doch bei den meisten Airlines verstecken sich noch etliche Zusatzkosten beispielsweise fĂŒr GepĂ€ck, die Platzwahl oder das Essen an Bord. Diese ExtragebĂŒhren haben schon bei so manch einem nichtsahnenden Passagier fĂŒr böse Ăberraschungen gesorgt.
Wer die fĂŒr sich passende Airline finden und einige Airlines vergleichen möchte, der sollte sich den Deutschen Flugatlas 2011 des Automobilclubs âMobil in Deutschland e.V.â nĂ€her ansehen. Die Experten verglichen darin nicht nur die Preise, sondern auch den Service an sich. Getestet wurden die acht groĂen innereuropĂ€ische Fluglinien Germanwings, Lufthansa, Ryanair, Easyjet, Air Berlin, Condor, Pegasus und TUIfly.
Als Musterbeispiel verglichen die Tester Angebote zwischen dem 30. Juli und 13. August, also zur Ferienzeit. Start war in MĂŒnchen, Berlin, Köln und Frankfurt. Ziel war entweder London oder das tĂŒrkische Antalya. Alleine vom Preis her siegte hier Ryanair. Am teuersten waren Lufthansa und TUIfly.
Jedoch ging es ja noch um Zusatzkosten und den Service in unterschiedlichen Kategorien. Bezieht man all diese Faktoren und den Preis mit ein, lagen am Ende Germanwings und Air Berlin weit vorne. Nicht ĂŒberzeugen konnten hingegen Ryanair und Easyjet. Den kompletten Flugatlas 2011 findet ihr hier…
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Vor ein paar Tagen haben wir an dieser Stelle ĂŒber die neueste kuriose Sparidee von Ryanair-Chef Michael O’Leary berichtet. Dieser hatte laut darĂŒber nachgedacht, ob man den Posten des Co-Piloten nicht streichen könne. Im Notfall könne ja einer aus der Crew einspringen…
Diese ĂuĂerung hat nun zu einer Art von launigem Protest unter den Mitarbeitern gefĂŒhrt: Der Ryanair-Pilot Morgan Fischer beschrieb in einem offenen Brief an die âFinancial Timesâ einen Gegenvorschlag: Man könne doch einfach den Chef von Ryanair durch einen Flugbegleiter ersetzen.
Das Kabinenpersonal verdiene derzeit rund 13.200 Euro netto im Jahr. Wenn O’Leary billig ersetzt wĂŒrde, wĂŒrde dies die Airline Millionen Euro an Gehalt, Boni und Aktienoptionen jĂ€hrlich sparen.
O’Leary fand die Idee wohl auch ziemlich lustig und antwortete, man werde den Vorschlag prĂŒfen. Ein Flugbegleiter wĂ€re zudem âweitaus attraktiverâ, so der Ryanair-Boss, wobei âdie Latte hier nicht besonders hoch liegtâ. Immerhin ist Ryanair immer fĂŒr eine Schlagzeile gut, nur leider wird dies den Kunden in der Praxis und bei all den SparmaĂnahmen nur wenig nĂŒtzen…
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Dass Ryanair-Chef Michael O’Leary immer mal wieder gut fĂŒr eine provokante Schlagzeile ist, haben wir alle in den letzten Jahren mitbekommen. Nach der EinfĂŒrhung der ToilettenngebĂŒhr an Bord oder PlĂ€nen zu StehplĂ€tzen in Flugzeugen, kommt nun eine neue tolle Idee vom Sparfuchs O’Leary.
In der âBusiness Weekâ sagte er vor kurzem, dass man an Bord getrost auf einen zweiten Piloten verzichten könne. Ein Co-Pilot sei in seinen Augen ĂŒberflĂŒssig. Die Maschine könne seine Aufgabe ĂŒbernehmen und im Notfall springe eben ein Crew-Mitglied ein. Eine Stewardess fliegt das Flugzeug, da fĂŒhlt man sich auf seinem Stehplatz bei Ryanair doch gleich sicherer!
Piloten zeigen sich gegenĂŒber diesen ĂuĂerungen entsetzt. O’Leary stelle es so dar, dass das Flugzeug im Grunde von alleine fliege. Selbst bei RoutinevorgĂ€ngen sei in der RealitĂ€t jedoch eine zweite Person im Cockpit unerlĂ€sslich.
Mal sehen, was O’Learys Sparzwang als nĂ€chste zum Opfer fĂ€llt. Wozu braucht ein Flugzeug ĂŒberhaupt Reifen, es fliegt doch?! Hauptsache man hat genug Geld fĂŒr PR-Profis!
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Als wir an dieser Stelle vor gut einem Jahr ĂŒber die chinesische Fluggesellschaft âSpring Airlinesâ und ihre geplanten StehplĂ€tze im Flugzeug berichteten, haben wir das Ganze noch nicht so wirklich ernst genommen. Genauso als sich Ryanair offenbar davon inspiriert fĂŒhlte und dies ebenfalls in die Tat umsetzen wollte, denn damals winkte die britische Zivilluftfahrtbehörde schnell ab.
Doch wie es aussieht will Ryanair unbedingt an den StehplĂ€tzen festhalten. Auf KurzstreckenflĂŒgen sollen sie eingesetzt werden. Eine Reihe mit 10 SitzplĂ€tzen könnte durch 15 StehplĂ€tze ersetzt werden. Das Fliegen wĂŒrde damit noch billiger.
Nur leider bleiben hier immer noch die Sicherheitsbedenken. Das Gesetz sieht nĂ€mlich eindeutig vor, dass Passagiere wĂ€hrend Starts, Landungen und bei Turbulenzen sitzend angeschnallt sein mĂŒssen. Angeblich hat Ryanair bereits Beoing beauftragt fĂŒr die nötige Sicherheit zu sorgen und die PlĂ€ne in die Tat umzusetzen. Die britische Zivilluftfahrtbehörde bleibt weiterhin skeptisch. Doch wie wir Ryanair-Chef O’Leary kennen, wird dieser nicht so schnell aufgeben. WĂŒrden sich Menschen wirklich im Flugzeug einen Stehplatz kaufen?
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Die Airline Ryanair und ihre GebĂŒhren, das ist wirklich eine Klasse fĂŒr sich. StĂ€ndig Ă€ndern sie sich, stĂ€ndig kommt etwas dazu, stĂ€ndig muss man nach versteckten Kosten suchen. So gibt es nun eine erneute Ănderung und diesmal beim GepĂ€ck.
Bisher musste man fĂŒr GepĂ€ckstĂŒcke bis 15 kg 15 Euro zahlen. Die neue Regelung sieht nun vor, dass bis zu 20 kg schweres GepĂ€ck in Zukunft 25 Euro kosten wird. Das ist zwar in dieser Hinsicht positiv, dass man einen gröĂeren Koffer mitnehmen kann, jedoch wird leichteres GepĂ€ck damit eben auch erheblich teurer.
Ein zweites GepĂ€ckstĂŒck mit bis zu 15 zusĂ€tzlichen Kilogramm kostet weitere 35 Euro. Die Billigairline Ryanair will damit erreichen, dass immer mehr Passagiere zu leichterem GepĂ€ck greifen und den schweren Koffer zuhause lassen.
DafĂŒr hat die Airline vor kurzem mit Samsonite zusammengearbeitet und einen eigenen Koffer entworfen. Kauft man diesen Koffer einmalig, kann man stets bis zu 10 kg schweres kostenlos mitnehmen. Vor kurzem hat uns aber eine Leserin darauf aufmerksam gemacht, dass, wenn man diesen Koffer nicht benutzt, sich automatisch der Ticketpreis um einen Euro erhöht.
An dieser Stelle wollten wir nÀher recherchieren, doch von Ryanair eine Auskunft zu bekommen ist fast schon schwerer als den Papst zu erreichen, daher fragen wir Sie. Haben Sie Àhnliche Erfahrungen mit Ryanair gemacht?
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