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Die australische Airline Qantas hat in letzter Zeit in Sachen PR in der einen oder anderen Situation nicht unbedingt ein gutes Händchen bewiesen. Nach Rückschlägen wie dem PR-Desaster auf Twitter oder negativen Diskussionen wie über die Einführung der sogenannten „Fettsteuer“ für übergewichtige Passagiere, ist die Fluggesellschaft nun besonders auf ihr Image bedacht.
Und womit sorgt man am besten für positive Schlagzeilen? Sicher, man nimmt sich ein weltberühmtes Model, das auch noch Landsmännin des Unternehmens ist und präsentiert sie stolz als neue Botschafterin. So geschehen nun in Los Angeles, wo Qantas stolz das Model Miranda Kerr als zukünftige Botschafterin der Airline vorstellte.
Miranda Kerr ist selbst Australierin und sprach bei der Pressekonferenz stolz über ihre neue Aufgabe, da Qantas eine der ältesten Traditionsmarken des Landes sei. Die Ehefrau von Schauspieler Orlando Bloom hat sich bei ihrer Arbeit als Ziel gesetzt, sich vor allem für das Thema Umweltschutz stark zu machen. Ja, so geht PR in den Augen von manchen…
Airlines Miranda Kerr, Qantas

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Seit einiger Zeit wird in der Luftfahrt viel über Passagiere diskutiert, die zu viel auf den Rippen haben. So überlegen einige Airlines wie Virgin eine sogenannte „Fettsteuer“ für Übergewichtige einzuführen. Bei einigen werden schon zwei Sitzplätze bezahlt, wenn aufgrund des Übergewichts die Armlehnen nicht mehr heruntergeklappt werden können.
In Australien äußerte sich ein ehemaliger Verantwortlicher der Fluggesellschaft Qantas in einem Interview, dass er die sogenannte „Fettsteuer“ begrüßen würde. Schließlich müsse man bedenken, dass das Flugzeug mehr Sprit verbrauche, wenn die Reisenden mehr wiegen. Fünf bis zehn Dollar mehr für Übergewichtige auf der Strecke von Sydney nach London hielte er für angemessen.
Zudem verwies er auf die Praxis in Indonesien, wie sie die Passagiere einfach zusammen mit ihrem Gepäck wiegen würden. Das Interview zog einen Sturm der Entrüstung nach sich und Qantas betonte, dass man aktuell auf keinen Fall Pläne zur Einführung einer „Fettsteuer“ habe. Mal sehen, wie sich das Thema in den kommenden Jahren entwickelt…
Airlines Fettsteuer, Flugreisen, Gerüchte, Qantas

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Vor gut drei Wochen musste die Airline Qantas ihren Flugbetrieb kurzfristig einstellen und über 70.000 Reisende saßen daraufhin weltweit fest. Die Tarifverhandlungen laufen immer noch. Die Airline bemüht sich daher in Schadensbegrenzung, doch dabei hat das Unternehmen seine Kunden wohl unterschätzt. Eine PR-Maßnahme auf Twitter ist dermaßen in die Hose gegangen, dass man dort schon im Zusammenhang mit Qantas von „Hindenburg der sozialen Netzwerke“ spricht.
Irgendwelche Marketing-Menschen kamen auf die Idee mitten in der aktuell angespannten Lage auf Twitter einen Wettbewerb zu starten, bei dem man auf möglichst kreative Weise sagen sollte, was für einen selbst Luxus an Bord bedeutet. Die 50 User mit den kreativsten Antworten sollten Schlafanzüge von Qantas bekommen.
Jedoch hatte man nicht mit der Wut der Kunden gerechnet und so fielen die Antworten beispielsweise wie folgt aus: „Du bekommst Deine Tasche verdreckt und beschädigt zurück, nachdem sie zwei Tage verschollen war – bei einem One-Way-Flug“ oder „QantasLuxury bedeutet, das Personal in T-Shirts mit der Aufschrift ‘Wir entschuldigen uns’ zu stecken – und zu glauben, dass entschädige dafür, die Beerdigung eines Freundes verpasst zu haben“.
So toll die sozialen Netzwerke eben in den Augen mancher Marketingagenturen und Unternehmen auch sind, man darf nicht vergessen, dass die Community sich gegen Firmen auch zusammentun kann…
Airlines Marketing, Passagiere, Qantas, Social Media, Twitter
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