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Erst vor wenigen Tagen war klar, dass die spanische Airline Spanair insolvent ist. Sie stellte daher ihren Betrieb ein, was so manch einen Passagier kalt erwischte. Auch der ungarischen Fluggesellschaft Malev droht die Insolvenz. Sie hat daher ebenfalls vor wenigen Tagen ihren Betrieb eingestellt. Was bedeutet dies nun fĂŒr Passagiere?
Ist der geplante Flug mit Malev Teil einer Pauschalreise, so wird sich der Reiseveranstalter um alles kĂŒmmern. Hat man jedoch seinen Flug direkt bei der Airline gebucht, so muss man aktiv werden. Man hat grundsĂ€tzlich ein Recht darauf, dass Ticketpreise zurĂŒckerstattet werden. Diese AnsprĂŒche sollte man geltend machen, jedoch kann es sein, dass man aufgrund der nahenden Insolvenz sein Geld erst viel spĂ€ter oder sogar gar nicht bekommt.
Ein Recht auf EntschĂ€digung haben Passagiere in solch einem Fall nicht. Trotzdem raten Experten dazu, zusĂ€tzlich entstandene Kosten, wie beispielsweise fĂŒr eine Hotelunterbringung aufgrund eines eingestellten Flugs, gegenĂŒber Malev geltend zu machen. Ob man das Geld dann am Ende bekommt, bleibt fraglich.
GrundsĂ€tzlich mĂŒsste sich Malev auch um ErsatzflĂŒge kĂŒmmern, dies ist jedoch aufgrund der finanziellen Lage nicht möglich. Andere Airlines wie Air Berlin oder Easyjet bieten Umbuchungen fĂŒr Malev-Passagiere an. Dies kostet jedoch etwas. Ansonsten muss man auf andere regulĂ€re FlĂŒge nach Budapest setzen.
Airlines Insolvenz, Malev, Passagiere, Passagierrechte, Tipps

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An diesem Wochenende war der Ărger an spanischen FlughĂ€fen groĂ. Die Airline Spanair meldete Insolvenz an und stellte kurzerhand den Betrieb ein. Etliche Passagiere saĂen daraufhin an den FlughĂ€fen fest und mussten sich selbststĂ€ndig und auf eigene Kosten um die Weiterreise bemĂŒhen, denn eine kostenlose Umbuchung oder Ăhnliches gab es nicht. Daher fragen sich derzeit wohl viele, die bei Spanair bereits Tickets gebucht und bezahlt haben, ob man Anspruch auf EntschĂ€digung hat.
Dem ist leider nicht so, wie nun mehrere Experten melden. Im Gegensatz zu Reiseveranstaltern gibt es bei Fluggesellschaften keine Absicherung gegen Insolvenz. Das heiĂt, wenn das Unternehmen Pleite geht, dann hat man nur im Rahmen des normalen Insolvenzverfahrens Anspruch Forderungen geltend zu machen. Doch dies zieht sich bekanntlich und am Ende ist nicht einmal sicher, ob man sein Geld ĂŒberhaupt je wieder sieht.
Spanair meldete unterdessen, dass man mit anderen Airlines wie Iberia ĂŒber spezielle ErsatzflĂŒge verhandle. Zudem gehört Spaniar zum LuftfahrtbĂŒndnis Star Alliance. Hier könnten die Tickets von Spanair vielleicht auch bei anderen Gesellschaften des BĂŒndnisses gut sein. In beiden FĂ€llen wurde jedoch leider noch keine konkrete Entscheidung getroffen.
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Ein Flughafen ist normalerweise kein Ort, wo man sich freiwillig lĂ€ngere Zeit aufhĂ€lt. Es ist ein Durchgangspunkt, den die Betreiber jedoch natĂŒrlich so angenehm wie möglich gestalten wollen. Der Flughafen Kairo hat sich einen ganz besonderen Service fĂŒr die Reisenden einfallen lassen.
Normalerweise sind wir es gewöhnt, dass man an FlughĂ€fen nur Durchsagen und Ăhnliches hört. In Kairo setzt man nun zusĂ€tzlich auf musikalische Untermalung und die wird passend nach landestypischen Klischees der Reisenden ausgewĂ€hlt.
FĂŒr FlĂŒge, die aus Wien kommen, ertönt zum Beispiel der Wiener Walzer, Passagiere aus London hören die Beatles, Franzosen bekommen Edith Piaf zu hören und wir Deutschen Johann Sebastian Bach. Wie dieser Service bei den Reisenden bisher ankommt, ist noch nicht bekannt. Will man jedoch wirklich einen Walzer hören, wenn man sich schon bewusst fĂŒr ein fremdes Land entscheidet?
Flughafen Flugreisen, Kairo, Musik, Passagiere

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Wohl jeder hat eine solche Situation im Flugzeug schon mal erlebt: Man fĂŒhlt sich eingeengt, weil der eigene Sitznachbar leider ein paar Kilos zu viel auf den Rippen hat oder derjenige neben einem riecht nach SchweiĂ oder Knoblauch. Die niederlĂ€ndische Fluggesellschaft KLM arbeitet daher nach eigenen Angaben an einem System namens âMeet and Seatâ, dass einem in Zukunft die Möglichkeit geben soll, sich seinen Sitznachbarn im Flugzeug auszusuchen.
Dies soll unter anderem ĂŒber die Profile von sozialen Netzwerken wie Facebook möglich sein. Wer möchte kann anderen erlauben sein Profil einzusehen. Gefallen sich hier die Leute, werden sie auf Wunsch zusammengesetzt. Generell möchte KLM dafĂŒr sorgen, dass Menschen mit Ă€hnlichen Berufen oder Interessen nebeneinander gesetzt werden. Sympathie oder AttraktivitĂ€t können dabei auch eine Rolle spielen.
Wie genau das Ganze dann in der Praxis funktionieren soll, wurde leider noch nicht verraten. KLM hat den Service jedoch fĂŒr das kommende FrĂŒhjahr angekĂŒndigt. Ach ja, und wer nicht mitmachen möchte, muss dies natĂŒrlich nicht…
KLM Airlines, Angebote, Flugreisen, Meet and Seat, Passagiere

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Alle Vielflieger können sich in Zukunft mit der Lufthansa wohl einiges an Zeit sparen. Die Airline hat vor kurzem den sogenannten automatischen Check-In an den Start gebracht. Damit wird das Einchecken am Schalter oder am Automaten umgangen.
23 Stunden vor dem Flug ĂŒbernimmt ein Computersystem den Check-In auf Wunsch automatisch. Man wird zudem auf einen vorher angegeben Wunschplatz gesetzt. Die Bordkarte bekommt man aufs Smartphone. Möchte man noch Ănderungen vornehmen geht man den bisher ĂŒblichen Weg.
Voraussetzung um an dieser Möglichkeit teilzunehmen ist, dass man beim Vielflieger-Programm Miles&More teilnimmt und ein Smartphone hat. Zudem muss man den Service auch noch online im Kundenprofil freischalten. Ist dies geschehen kann man den automatischen Check-In auf aktuell 160 Strecken nutzen. Das Angebot konzentriert sich momentan noch auf innerdeutsche Strecken und auf FlĂŒge nach Paris und Italien. In den kommenden Jahren will man das Angebot ausweiten.
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Vor zwei Jahren wurde die Schlichtungsstelle fĂŒr den öffentlichen Personenverkehr (SĂP) gegrĂŒndet. Sie wird von 120 VerkehrsverbĂ€nden und -unternehmen finanziert, darunter auch die Deutsche Bahn. Die Stelle setzt sich dafĂŒr ein, dass es bei Streitigkeiten zwischen den Verkehrsbetrieben und den Kunden zu einer auĂergerichtlichen Einigung kommt, von der beide Seiten etwas haben. Von Experten wurde die Arbeit bereits als effizient und kompetent gelobt.
Nur leider haben Kunden von deutschen Airlines hier leider immer noch das Nachsehen, da die Airlines ihre Teilnahme leider bisher noch nicht konkret in die Tat umgesetzt haben. Zwar haben die meisten Unternehmen laut der SĂP inzwischen ihre Bereitschaft signalisiert, jedoch wie diese aussehen soll, darĂŒber wollten sie bisher noch nicht im Detail sprechen. Laut der SĂP hoffe man auch hier auf eine baldige Einigung.
In den vergangenen zwei Jahren konnten rund 2.200 SchlichtungsantrĂ€ge von Airline-Kunden aus den genannten GrĂŒnden nicht bearbeitet werden. Die meisten Beschwerden drehen sich um VerspĂ€tungen und Annullierungen. Im Bahnverkehr sieht die Lage anders aus. Hier gingen 4.400 Beschwerden ein, wobei man in fast allen FĂ€llen zu einer sinnvollen Einigung kam. Hoffen wir, dass die deutschen Airlines schon bald konkret in das Modell einsteigen.
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