
cc by wikimedia/ Curtis L. Olson
Das Unternehmen iPilot hat bereits mehrere Flugsimulator-Zentren in Großbritannien, aber auch in München, Berlin oder Dresden eröffnet. Nun kommt auch Hamburg in den Genuss. Vor dem eigenen Flug vom Hamburger Flughafen aus, können Interessierte sich selbst als Pilot versuchen, natürlich virtuell.
Der neue Flugsimulator befindet sich in direkter Nähe zum Flughafen in Hamburg und ermöglicht es Flugzeugbegeisterten in der Simulation gut 24.000 Ziele in aller Welt anzufliegen. Das Cockpit wurde originalgetreu dem eines Airbus A320 nachempfunden. Wahlweise kann man sich auch an einem Hubschrauber des Typs Schweizer 300 C versuchen.
Interessant ist dabei vor allem, dass einem erfahrene Flugkapitäne zur Seite stehen und einen anleiten. Für 30 Minuten im Simulator zahlt man 79 Euro. Eine Stunde kostet 149 Euro und 90 Minuten schlagen mit 199 Euro zu Buche.
Flughafen Flugreisen, Flugsimulator, Flugzeug, Hamburg, iPilot, Piloten

cc by wikimedia/ Pianist Berlin
Die Geschichte um den Einsatz von Nacktscannern an deutschen Flughäfen geht weiter… Im September starteten die Tests am Hamburger Flughafen. Diese sollten eigentlich nur bis Ende März gehen, wurden nun aber bis einschließlich Juli verlängert.
Bisher haben sich rund 480.000 Passagiere durchleuchten lassen, was zu erheblichen Wartezeiten führte. Dies ist aber noch nicht der Grund für die Verlängerung der Probezeit. Der Scanner arbeitet noch nicht richtig und ist damit im Grunde durch den Test durchgefallen. Er könne noch nicht unterscheiden, was gefährlich und was ungefährlich ist.
So werden schnell mal Bügelfalten oder Schweißflecken als Gefahr eingestuft. Die Firma, die die Nacktscanner herstellt, hat nun eine Software entwickelt, die solche Fehler ausmerzen sollen. Diese müsse nun erneut in umfangreichen Tests bestehen, weshalb die Probezeit noch länger dauert.
Flughafen Hamburg, Körperscanner, Nacktscanner, Sicherheit, Sicherheitskontrolle

© Air Baltic
Der Hamburger Flughafen ist der älteste Flughafen Deutschlands, der sich seit dem Entstehen immer noch an seinem ursprünglichen Standort befindet. 2011 feiert er ein ganz besonderes Jubiläum: Er wird 100 Jahre alt!
Zu diesem Zweck gibt es einige Specials rund um den Flughafen Hamburg. Den Anfang macht die lettische Fluggesellschaft Air Baltic. Sie bietet ihren Kunden ab Hamburg 100 Hin- und Rückflugtickets zum Preis von 100 Euro.
Von Hamburg kann man mit ihnen in die drei Hansestädte Riga, Tallinn oder Tartu und wieder zurück fliegen. Ein Angebot also für alle, die häufiger beruflich ins Baltikum fliegen oder die wunderschönen und aufstrebenden Städte entdecken möchte. Weitere Infos auf airbaltic.com…
Air Baltic Airlines, Angebote, Flughafen, Hamburg

cc by flickr/ RuckSackKruemel
Seit ein paar Wochen werden nun schon die berühmt-berüchtigten Körperscanner am Flughafen von Hamburg getestet. Nun hört man aus den Medien, dass sie alles andere als prächtig funktionieren. Die Passagiere, die an dem Test freiwillig teilnehmen können, müssen immer wieder zusätzlich abgetastet werden, da die Scanner immer wieder zu viele angeblich verdächtige Stellen anzeigen.
Vor allem mit dicken Kleidungsschichten oder Falten in der Kleidung haben die Geräte massive Probleme. Die Bundespolizei sieht die Situation selbst gelassener als die Medien: Es handle sich um die Testphase und da sind Ausfälle und Probleme durchaus normal.
Auch schon Bundesinnenminister Thomas de Maizère hatte im Vorfeld darauf hingewiesen, dass die Scanner noch störanfällig seien. Nun wartet man auf ein zweites Softwareupdate, das eine Verbesserung verspricht. Es ist also noch gar nicht sicher, dass die Körperscanner jemals an deutschen Flughäfen eingesetzt werden, denn kann man die Fehler in der Testphase nicht ausbügeln, gehen sie wohl nicht in Produktion.
Die Tests am Hamburger Flughafen dauern noch bis Ende März an. Nach wie vor gibt es zusätzlich natürlich auch noch die normalen Fluggast-Kontrollen.
Flughafen Hamburg, Körperscanner, Nacktscanner, Sicherheitskontrolle, Test
Seit gestern können Passagiere, die vom Flughafen Hamburg abfliegen, sich freiwillig bei der Sicherheitskontrolle von den sogenannten Körperscannern scannen lassen. Seit Jahren gibt es um die Geräte hitzige Debatten.
Zuletzt gerieten sie in die Kritik, da die Firma, die sie herstellt, angeblich auch die geächteten Streubomben produzieren soll. Dies wurde aber von Seiten des Konzerns dementiert, so dass der Test in Hamburg nun stattfinden kann.
Den Namen Nacktscanner sollen sie dabei auch ablegen, denn es werden von den gescannten Personen lediglich eine Art Strichmännchen gezeigt, so dass die Intimsphäre nicht verletzt werde. Das Scannen ist zunächst noch freiwillig, da man vor allem betriebliche Abläufe, Schnellugkeit der Kontrollen und Bequemlichkeit für die Passagiere testen wolle.
In den Niederlanden und in Großbritannien sind die Körperscanner schon länger im Einsatz. Nun drohen sie offenbar auch uns, natürlich nur, wenn die Tests gut verlaufen. Angeblich sollen die Scanner gesundheitlich unbedenklich sein, da statt Röntgenwellen sogenannte Millimeterwellen zum Einsatz kommen.
Flughafen Hamburg, Nacktscanner, Sicherheitskontrolle
Eine ganz schön peinliche Situation für die Bundesregierung. Die eh schon lebhafte Debatte um den Einsatz der Körperscanner an deutschen Flughäfen bekommt neben Bedenken wegen Datenschutz und Eingriff in die Privatsphäre einen weiteren strittigen Punkt hinzu und dieser könnte den kommenden Test am Flughafen Hamburg zu Fall bringen.
Die Bundesregierung soll die Technik für die Körperscanner von der österreichischen Firma Envimet Analytical bezogen haben. So weit, so gut. Nur blöd, dass diese sie wiederum in den USA gekauft haben und zwar bei einer Tochterfirma des sechstgrößten US-amerikanischen Rüstungskonzerns L3 Communications. Dieser stellt nun auch die von vielen Regierungen, darunter auch Deutschland, geächteten Streubomben her!
Ein echter Skandal, der sich da zusammenbraut, denn damit verletzt die Regierung im Prinzip die am 1. August unterschriebene Konvention der Vereinten Nationen gegen den Einsatz von Streubomben. Sprecher betonten, dass man den Fall aktuell prüfe und zur Not aus dem Vertrag aussteigen wolle, was aber wiederum Vertragsstrafen nach sich ziehen würde. Zudem gibt es keine bessere Technologie für die Körperscanner als eben diese.
Ob der Test in Hamburg Ende September nun wirklich stattfindet, ist also mehr als fraglich.
Flughafen Flughafen, Flugreisen, Hamburg, Körperscanner, Nacktscanner, Sicherheit