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Nicht nur hierzulande haben die Airlines immer noch mit den Folgen der Wirtschaftskrise zu kĂ€mpfen. Besonders in den USA sind viele Fluggesellschaften immer noch schwer gezeichnet. So wird es auch nur die wenigsten verwundern, dass die Preise fĂŒr extra GebĂŒhren wie beispielsweise das GepĂ€ck immer weiter in die Höhe schieĂen.
Das US-Verkehrsministerium teilte mit, dass im vergangenen Jahr die Airlines alleine bei der Beförderung des GepÀcks 3,4 Milliarden Dollar (rund 2,4 Milliarden Euro) mehr einnahmen. Das ist eine Zunahme um satte 26 Prozent.
Von 2008 auf 2009 hatte sich die Summe sogar verdoppelt. Umbuchungen brachten den Airlines noch einmal 5,7 Milliarden Dollar zusĂ€tzlich. Auch die GebĂŒhren fĂŒr Platzreservierungen und die Ticketpreise selbst steigen immer weiter an.
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Auf dem Weltmarkt steigen momentan die Preise fĂŒr Kerosin immer weiter. Lufthansa gibt diese steigenden Kosten nun an die Kunden weiter und hat seit dem 8. November die TreibstoffzuschlĂ€ge erhöht. Seit gestern mĂŒssen wir also mehr fĂŒr unser Ticket bezahlen.
FĂŒr FlĂŒge innerhalb Deutschlands und Europas steigt der Preis von bisher 21 Euro auf 24 Euro. LangstreckenflĂŒge werden sogar um 5 Euro teurer. Wer in die Ferne möchte, muss also generell mit einem noch höheren Preisanteil beim Ticket rechnen.
So kostet dieser Passagiere nach SĂŒdamerika, SĂŒdafrika oder SĂŒdostasien nun 97 Euro. Wer nach Indien oder in die USA möchte, bezahlt 82 Euro Treibstoffzuschlag. Eine Tendenz bei der bald andere Airlines nachziehen können. Und natĂŒrlich darf man ab 2011 die neue Ticketabgabe nicht vergessen, die Fliegen noch ein bisschen teurer macht…
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Die Airline Ryanair und ihre GebĂŒhren, das ist wirklich eine Klasse fĂŒr sich. StĂ€ndig Ă€ndern sie sich, stĂ€ndig kommt etwas dazu, stĂ€ndig muss man nach versteckten Kosten suchen. So gibt es nun eine erneute Ănderung und diesmal beim GepĂ€ck.
Bisher musste man fĂŒr GepĂ€ckstĂŒcke bis 15 kg 15 Euro zahlen. Die neue Regelung sieht nun vor, dass bis zu 20 kg schweres GepĂ€ck in Zukunft 25 Euro kosten wird. Das ist zwar in dieser Hinsicht positiv, dass man einen gröĂeren Koffer mitnehmen kann, jedoch wird leichteres GepĂ€ck damit eben auch erheblich teurer.
Ein zweites GepĂ€ckstĂŒck mit bis zu 15 zusĂ€tzlichen Kilogramm kostet weitere 35 Euro. Die Billigairline Ryanair will damit erreichen, dass immer mehr Passagiere zu leichterem GepĂ€ck greifen und den schweren Koffer zuhause lassen.
DafĂŒr hat die Airline vor kurzem mit Samsonite zusammengearbeitet und einen eigenen Koffer entworfen. Kauft man diesen Koffer einmalig, kann man stets bis zu 10 kg schweres kostenlos mitnehmen. Vor kurzem hat uns aber eine Leserin darauf aufmerksam gemacht, dass, wenn man diesen Koffer nicht benutzt, sich automatisch der Ticketpreis um einen Euro erhöht.
An dieser Stelle wollten wir nÀher recherchieren, doch von Ryanair eine Auskunft zu bekommen ist fast schon schwerer als den Papst zu erreichen, daher fragen wir Sie. Haben Sie Àhnliche Erfahrungen mit Ryanair gemacht?
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Die Billigairline Ryanair ist fĂŒr ihre etlichen ZusatzgebĂŒhren bekannt. Einer dieser GebĂŒhren hat nun der Bundesgerichtshof den Garaus gemacht, wodurch die Tickets in Zukunft ein wenig billiger werden.
In dem Fall ging es um die bereits seit langem diskutierte zusĂ€tzliche GebĂŒhr, die bei Zahlungen von Tickets mit Kreditkarte oder Geldkarte anfiel. Da Ryanair keine andere Zahlmethode anbietet, bleibt den Kunden auch nichts anderes ĂŒbrig als die GebĂŒhr zu entrichten.
Diese ZwangsgebĂŒhr erklĂ€rten die Richter nun fĂŒr nicht zulĂ€ssig. Zwar sprĂ€che aus wirtschaftlichen GrĂŒnden nichts gegen die bloĂe Zahlung mit Kreditkarte und Geldkarte, die ExtragebĂŒhren seien allerdings unrecht. In Zukunft werden also die 4 Euro fĂŒr das Zahlen mit Kreditkarte und die 1,50 Euro fĂŒr das Zahlen mit Geldkarte wegfallen.
Bisher waren nur Buchungen mit einer Visa-Electron-Karte umsonst. Dies sei eine unangemessene Benachteiligung der Verbraucher und genĂŒge nicht, so die Richter. Wenigstens eine der vielen GebĂŒhren, auf die wir in Zukunft bei Ryanair verzichten können…
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Und die Folgen der Aschewolke gehen weiter… ZunĂ€chst sah es so aus, als wĂŒrden Passagiere, die in der Zeit der Flugsperrungen durch die Aschewolke des islĂ€ndischen Vulkans, mit Ryanair fliegen wollten, auf ihren Zusatzkosten sitzen bleiben wĂŒrden. Nun lenkt das Unternehmen nach heftigen Protesten jedoch ein und will sich an die EU-Richtlinie halten.
Diese sieht vor, dass Reisende bei gestrichenen FlĂŒgen das Recht darauf haben, zwischen der vollstĂ€ndigen Erstattung ihrer Ticketkosten oder einer Ersatzbeförderung zu wĂ€hlen. Entscheidet man sich fĂŒr letzteres, muss die Airline auch fĂŒr eine notwendige Unterkunft bis zum Abflug oder der Abfahrt aufkommen, dazu gehören auch Kosten fĂŒr die Verpflegung.
Ryanair-Chef Michael O’Leary weigerte sich zunĂ€chst strikt diese Regelung einzuhalten und nannte die EU-Richtlinie âabsurd und diskriminierendâ. Zur Freude der Passagiere musste er nun aber doch einlenken. Betroffene Passagiere sollten sich also umgehend an Ryanair wenden.
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Nur wenige Wochen vor der UN-Klimakonferenz denken auch die FlughĂ€fen im deutschsprachigen Raum immer mehr ĂŒber ihren Beitrag zur Umsetzung der Klimaschutzziele nach. So hat sich jetzt der Verband Deutscher VerkehrsflughĂ€fen (ADV) neben dem 2012 EU-weit startenden CO2-Emissionshandel auch zu weiteren MaĂnahmen verpflichtet.
An allen FlughĂ€fen, die ADV-Mitglieder sind, zu denen auch FlughĂ€fen in Ăsterreich und der Schweiz gehören, sollen nach und nach höhere LandegebĂŒhren zu Gunsten des Klimaschutzes eingefĂŒhrt werden. Mit diesem Geld werden dann Projekte fĂŒr den Umwelt- und LĂ€rmschutz finanziert.
Viele FlughĂ€fen haben zwar schon mit MaĂnahmen begonnen, die aber dringend ausgeweitet werden mĂŒssen: Berlin, Hamburg und Köln benutzen nur noch Erdgas-, Frankfurt Elektrofahrzeuge auf dem Vorfeld. Hahn und MĂŒnchen haben eigene Biogasanlagen, DĂŒsseldorf und Hannover Photovoltaikanlagen. Doch das genĂŒgt natĂŒrlich noch nicht! Neben weiteren solcher Anlagen muss auch der öffentliche Nahverkehr um den Flughafen stĂ€rker mit einbezogen werden.
Ăber genaue Projekte wollte sich der ADV noch nicht Ă€uĂern. Sind wir also gespannt!
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