Aufgrund von SparplÀnen der Fluggesellschaft Air France kommt es seit Tagen zu heftigen Protesten. Da an Bord in Zukunft zum Teil weniger Flugbegleiter eingesetzt werden sollen, behindern Streiks den Verkehr von Air France.
Dieses Chaos wird laut der Airline noch bis Mittwoch so weitergehen, jedoch in geringerem AusmaĂ. Man könne mindestens 85 Prozent aller FlĂŒge regulĂ€r einhalten. Mancherorts muss man sich jedoch trotzdem noch auf VerspĂ€tungen und AusfĂ€lle einstellen. Dies betrifft Medienberichten zufolge hauptsĂ€chlich Starts und Landungen am Pariser Flughafen Orly.
Um nach Angaben von Air France die Sicherheitsstandards halten zu können, habe man bei manchen Mittelstrecken die Anzahl der Passagiere auf 100 begrenzt. Andernfalls wĂŒrde die Zahl der Crew-Mitglieder an Bord gegen Sicherheitsvorschriften verstoĂen. Die restlichen Passagiere sollen auf FlĂŒge von anderen Fluggesellschaften umgebucht werden.
Stewardessen haben manchmal wÀhrend eines Flugs so ihre Schwierigkeiten die Aufmerksamkeit der Leute auf sich zu ziehen. So gibt es immer wieder besondere Aktionen, wie dass die Sicherheitshinweise getanzt oder sogar gerappt werden. Air Berlin erlaubt seinem Personal nun bei seinen Ansagen Mundart zu sprechen. Die Idee dazu entstand eher spontan.
Auf einem Flug nach Stuttgart hatten die Stewardessen von Air Berlin gemerkt, dass viele Schwaben im Flugzeug saĂen und so verabschiedete man die Passagiere spontan bei der Landung auf SchwĂ€bisch. Diese Ansage nahm ein Gast auf und stellte sie auf Youtube.
In Windeseile klickten mehrere Hundertausend das Video an und so wurde auch Air Berlin selbst darauf aufmerksam. Auf Facebook fragte man, ob sich die Passagiere in Zukunft öfter solche Ansagen wĂŒnschten und die meisten antworteten mit Ja. So erlaubt das Unternehmen nun Ansagen auf SchwĂ€bisch, Bayerisch, Berlinerisch und Co.
Jedoch wird keiner im Personal dazu gezwungen. Die Stewardessen und ihre Kollegen dĂŒrfen dies weiterhin spontan machen. Die Sicherheitsansagen selbst mĂŒssen jedoch weiterhin auch auf Deusch und Englisch gehalten werden, damit sie auch jeder versteht.
Wir alle wissen, dass nicht jede als Stewardess arbeiten kann. Das Auswahlverfahren kann hart sein, jedoch das, was sich die indonesische Airline Garuda Indonesia bei ihren Bewerberinnen geleistet hat, erscheint dann doch etwas merkwĂŒrdig.
SĂŒdkoreanische Stewardessen mussten sich bis auf die UnterwĂ€sche ausziehen und wurden sorgfĂ€ltig auf Tattoos abgesucht, zudem wurden sie nach Brustimplantaten abgetastet. Alle, die ein Tattoo oder ein Implantat hatten, wurden aussortiert. Eine Teilnehmerin wendete sich daraufhin an die Presse, jedoch wollte sie anonym bleiben um nicht ihren Platz im Auswahlverfahren zu gefĂ€hrden.
Von Garuda gibt es dazu zwei Statements. Einer der Personaler begrĂŒndete das Verfahren damit, dass es im Rahmen der medizinischen Untersuchung geschehen sei. Brustimplantate wĂŒrden ein groĂes gesundheitliches Risiko bei einem Druckabfall in der Kabine bedeuten. Ein Sprecher der Fluggesellschaft betonte gleichzeitig, dass dies nicht nach den Regeln des Auswahlverfahrens sei und man eine Untersuchung einleiten wĂŒrde.
Andere Airlines, wie die sĂŒdkoreanische Korean Air nannten die Methode mehr als seltsam. Fragt sich nur, ob Menschen mit Implantaten in Zukunft nicht mehr fliegen dĂŒrfen und Stewardessen sich bei der Arbeit so weit ausziehen mĂŒssen, dass man auch Tattoos an weniger sichtbaren Stellen sehen kann…
Wie oft haben wir an Bord eines Flugzeugs schon die Sicherheitshinweise gehört und, mal ehrlich, wie hÀufig haben wir dabei nicht zugehört? Dies ist wohl auch der thailÀndischen Airline Cebu Pacific aufgefallen die versucht nun mit einem neuen Konzept alle Augen bei den Anweisungen auf die Stewardessen zu lenken.
Aus den Lautsprechern ertönt Lady Gaga und die charmanten Flugbegleiterinnen lassen die HĂŒften beim Anlegen der Schwimmwesten kreisen und wippen mit den Sauerstoffmasken im Takt. Ja, diese Stewardessen tanzen uns wirklich die Anweisungen vor.
Nun ja, die Aufmerksamkeit der mĂ€nnlichen Passagiere haben sie auf jeden Fall, wie man in dem Video deutlich sehen kann… Noch handelt es sich bei dieser Idee um einen Test. Man möchte prĂŒfen, ob dadurch mehr von den Anweisungen bei den FluggĂ€sten hĂ€ngen bleibt. Da sind wir uns nicht so ganz sicher…
Die Lufthansa expandiert bekanntlich recht erfolgreich und hat deswegen auch einen erhöhten Bedarf an zusĂ€tzlichem Personal. Daher werden aktuell wieder Flugbegleiter gesucht, die die FluggĂ€ste bei ihren Flugreisen begleiten und umsorgen möchten. Die Lufthansa hat fĂŒr Interessenten extra ein neues Portal eingerichtet, auf dem man sich informieren und bewerben kann. Wer also mit Lufthansa abheben will und Geld damit verdienen will, schaue sich einmal auf www.lufthansa-flugbegleiter.de um.
Und wieder Streiks an FlughĂ€fen. Dieses Mal hat es die Berliner FlughĂ€fen Schönefeld und Tegel erwischt. Das Bodenpersonal legte heute Vormittag von 4 Uhr bis 10 Uhr die Arbeit nieder um fĂŒr einen Einkommenserhöhung und die Aufnahme von Mitarbeitern in die TarifvertrĂ€ge zu demonstrieren.
Mehrere hundert BeschĂ€ftigte der Firmen, Ground Service International, GlobeGround Berlin und Acciona waren fĂŒr die sechs Stunden an dem Warnstreik beteiligt. An beiden FlughĂ€fen kam es zu VerspĂ€tungen und zu AusfĂ€llen.
Keine leichte Zeit, weder fĂŒr die Passagiere, noch fĂŒr Personal und Luftfahrtunternehmen! Die Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft Verdi und den Arbeitgebern ist bisher ohne Ergebnis geblieben, so dass es bald zu weiteren Streiks kommen könnte.