
Mit dem Flieger günstig in den Urlaub - flickr.com/sbamueller
Ob in den Urlaub oder zu einer Geschäftsreise, Flüge werden in der heutigen Zeit meist online gebucht. Doch welcher Anbieter die günstigsten Angebote hat, ist in der Masse der Buchungsmöglichkeiten schwer zu erkennen. Bucht man bei fluege.de München – London und zurück, mit einer Woche Aufenthalt im Januar, zahlt man 141,50 Euro und fliegt mit Easyjet. Den Versandhandel des Tickets per Post gibt es nicht mehr, man bekommt heute alles per Email zugeschickt und druckt sich die nötigen Unterlagen selbst aus. Fliegt man zur gleichen Zeit mit Condor nach London zahlt man 362 Euro und hat einen Zwischenstopp, ist also auch noch wesentlich länger unterwegs.
Bucht man über swoodoo.com fliegt man auch mit Zwischenstopp mit KLM Royal Dutsch für 146 Euro. Bei edreams.de zahlt man ebenfalls 141,50 Euro, kann jedoch die Airline nicht sofort einsehen. Bei Air France kostet der Flug 146 Euro, bei Lufthansa 328 Euro. Wie man sieht lohnt sich also ein Preisvergleich auf jeden Fall. Legt man wenig Wert auf Komfort, ist fluege.de mit seinem Billiganbieter Easyjet die günstigste Variante und sogar ohne Stopp. Anhand des Preisunterschiedes lässt sich feststellen, dass eine Buchung über Flugvergleichsseiten immer preiswerter ist, als bei der Airline direkt zu buchen. Man sollte bei der Eingabe des Datums genau aufpassen, da viele Anbieter bei Eingabe des Abflugtages ein Rückflugdatum vorgeben.
Der Ablauf der Buchung ist bei allen Angeboten ähnlich, man zahlt meist mit Kreditkarte, bekommt kurze Zeit später eine Bestätigung per Email mit dem Ticket zum ausdrucken. Manche Anbieter schicken 24 Stunden vor Abflug eine Email, dass man jetzt online einchecken kann, wie zum Beispiel bei Lufthansa.
Wie in der TV-Werbung versprochen, bucht man am günstigsten bei fluege.de
Flugpreise Billigflieger, Easyjet, Swoodoo

cc by flickr/ Oberau-Online
Wir haben an dieser Stelle ja bereits das eine oder andere Mal über den Streit zwischen dem Billigflieger Easyjet und seinem Gründer Sir Stelios Haji-Ioannou berichtet. Vor 16 Jahren hatte dieser die Flurgesellschaft gegründet, aktuell hält seine Familie noch 38 Prozent am Unternehmen.
Seit einiger Zeit liegen er und Easyjet im Klinsch. Seiner Meinung nach, wäre die Wachstumstrategie ungenügend und er forderte höhere Dividende. Easyjet weist dies von sich. Aktuell reicht es Haji-Ioannou wohl, denn vor wenigen Tagen hörte man, dass er eine neue eigene Billigairline aus dem Boden stampfen wolle.
Diese wird offenbar den Namen Fastjet tragen und auch die Seite fastjet.com wurde bereits gesichert. Easyjet zeigt sich von diesen Plänen wenig erfreut, denn im vergangenen Oktober habe man sich geeinigt, dass Haji-Ioannou weder schlecht über Easyjet in der Öffentlichkeit spreche noch eine eigene Airline gründe oder Hauptaktionär einer werde…
Nun ja, noch sind keine weiteren Details zu Fastjet bekannt. Wir halten euch aber natürlich auf dem Laufenden!
Airlines Billigflieger, Easyjet, Fastjet, Gerüchte, Sir Stelios Haji-Ioannou
Im Grunde war es nur eine Frage der Zeit bis sich die Airlines zusammenschließen und auf Ausgleichszahlungen für den durch die Aschewolke des isländischen Vulkans entstandenen Schäden verlangen. Nun ist es also soweit und die Billigairline Easyjet gibt an, zusammen mit anderen Fluggesellschaften eine Sammelklage gegen die europäischen Flugaufsichtsbehörden vorzubereiten.
Es handle sich hierbei nicht nur um Airlines aus dem Billigsektor. Bei der Aschewolke habe es sich um eine Naturkatastrophe gehandelt und man sehe nicht ein, warum die Fluglinien für die Schäden alleine aufkommen sollten. Zudem habe sich ja im Nachhinein herausgestellt, dass die Schließungen in dieser Größenordnung gar nicht nötig gewesen wären.
Allein Easyjet habe durch die Aschewolke einen Schaden von 50 bis 75 Millionen Euro erlitten. Ob sich auch große Airlines wie die Lufthansa der Klage anschließen werden, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar. Die Lufthansa hat allerdings an ihrer Forderung nach Ausgleichszahlungen festgehalten.
Der beste Weg für beide Seiten um aus diesem Schlamassel einigermaßen heil wieder herauszukommen, wäre wohl die für 2012 geplante Einbeziehung der Airlines in den EU-Emissionshandel zu verschieben…
Easyjet Aschewolke, Easyjet, Sammelklage
Seit Längerem tobt nun schon ein erbitterter Streit zwischen dem Gründer der Billigairline Easyjet, Stelios Haji-Ioannou, und dem Vorstand der Fluggesellschaft. Stelios Haji-Ioannou ist nicht mit dem Expansionsdrang seines Vorstandes einverstanden und droht nun sogar der Airline den Markennamen zu entziehen, wenn sie nicht bald zu einer Einigung kämen.
Dabei ist das Ziel des einstigen Gründers klar: Endlich mehr Geld mit Easyjet zu verdienen, denn das Unternehmen würde zu viel Geld für neue Flugzeuge und die Erweiterung der Flotte ausgeben, so dass sie die Börsenkurse in den letzten Jahren nicht wirklich verändert haben.
Um dem entgegen zu wirken fordert Stelios Haji-Ioannou, dem zusammen mit seinen Geschwistern 38% von Easyjet gehört, eine außerordentliche Hauptversammlung, auf der er endlich zu einer Einigung kommen will und vor allem den Vorstand vom Kauf von neuen Maschinen abhalten möchte.
Ein Sprecher von Easyjet sagt, dass man sich im Notfall auf den Verlust des Namens einstellen werde. Ob Stelios Haji-Ioannou diesen Schritt jedoch wirklich wagt, ist fraglich, denn schließlich würden dadurch die Aktienwerte noch weiter geschmälert werden.
Easyjet Easyjet
Der britische Billigflieder Easyjet muss sich in diesen Tagen jede Menge Spott aufgrund seiner „Billig um jeden Preis“-Mentalität anhören, denn ein französisches Gericht verurteilte die Airline letzten Freitag wegen illegaler Beschäftigungsverhältnisse.
Nun muss Easyjet 150.000 Euro Strafe zahlen und schuldet vor allem der französischen Arbeitsagentur 1,4 Millionen Euro.
Über mehrere Jahre hinweg hatte die Fluggesellschaft am Pariser Flughafen Orly 170 Mitarbeiter mit britischen Verträgen beschäftigt. Auf diese Weise sparte sich das Unternehmen vor allem die Sozialabgaben.
Easyjet will nun offenbar das Urteil anfechten, denn man habe nur die Ratschläge befolgt, die man damals von den französischen und britischen Behörden erhalten habe, so ein Sprecher bei der Urteilsverkündung in Paris…
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In Frankreich und Großbritannien ist dies momentan ein großer Skandal: Die britische Airline easyJet verweigerte nämlich einer querschnittsgelähmten Frau den Gang an Bord, da sie keine Begleitperson dabei hatte. Spontan bot sich ein anderer Passagier als Begleitperson an, doch auch dies wurde von der Airline nicht akzeptiert.
EasyJet bedauert nun den Vorfall, ist sich aber keiner Schuld bewusst, da aufgrund der Sicherheitsbestimmungen behinderte Personen stets nur mit Begleitperson reisen dürften. Im Falle eines Unfalls bräuchte der oder die Behinderte nämlich extra Hilfe.
Interessanterweise hatte die Rollstuhlfahrerin auf ihrem Hinflug aus ihrer Heimat Nizza keine Probleme alleine zu fliegen. Zurück kam sie dann doch noch, denn bereits am Flughafen hatte sie einen Mitreisende gefunden, der sich von Anfang an als ihre Begleitperson ausgab.
Der französische Verkehrssekretär hat sich inzwischen in den Fall eingeschaltet und das britische Verkehrsministerium informiert.
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