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Vor einigen Wochen hatte die Airline Lufthansa bereits verkündet, dass der neue Großflughafen in Berlin kein neues Drehkreuz für die Fluggesellschaft sein wird. Trotzdem kommt das Unternehmen natürlich nicht am BER vorbei und hat daher das Projekt „Zukunft Berlin“ ins Leben gerufen um über eine Strategie zu beraten.
Ein Ziel sei sicherlich in Berlin stärker zu werden, jedoch solle eben kein neues Drehkreuz für die Lufthansa geschaffen werden. Dabei wolle man vor allem Air Berlin das Feld nicht komplett überlassen und wird daher wohl vor allem auf das Tochterunternehmen Germanwings setzen.
Air Berlin sei bereits dabei Drehkreuzstrukturen in Berlin aufzubauen. Germanwings soll hier bei Billigflügen ein starker Konkurrent werden. Die Lufthansa selbst plant nach eigenen Angaben mindestens eine Interkontinentalverbindung anzubieten. Asien stehe dabei zur Debatte. Läuft alles nach Plan eröffnet der BER am 3. Juli 2012.
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Heute um 10 Uhr präsentierte die Deutsche Flugsicherung die neuen Routenvorschläge für den Großflughafen BER in Berlin. Seit Monaten gibt es Streit, denn niemand möchte natürlich in einer Ein- oder Abflugschneise wohnen. Experten gehen davon aus, dass es sich bei dieser Version um die mehr oder weniger endgültige Fassung handelt. Wie zu erwarten, gibt es dabei Gewinner und Verlierer.
Zunächst die gute Nachricht: Potsdam sowie die Havel-Gemeinden um den Schwielowsee und Werder bleiben weitestgehend verschont. Besonders hart trifft es hingegen Kleinmachnow, Teltow und Stahnsdorf. Hier sollen Flugzeuge bei Westabflügen von der Nordbahn in Höhe Ludwigsfelde ab einer Höhe von 2.440 Meter darüberfliegen.
Auch Teile des Berliner Südwesten sind betroffen, wie auch Wannsee. Generell gilt jedoch über Berlin eine Mindestflughöhe von 2.440 Meter. Generell habe man sich bemüht keine Gebiete konzentriert zu überfliegen, sondern den Lärmteppich auf eine große Fläche zu verteilen. Schwere Maschinen wie der A380 werden auf Sonderrouten um Potsdam herumgeleitet. Erkner soll ein wenig entlastet werden, dafür ist eine Route nördlich des Müggelsees vorgesehen.
Viele äußerten sich positiv über die Entscheidung, die Bürgerinitiative von Kleinmachnow und andere in den betroffenen Regionen hingegen sind über die Routen verständlicherweise „entsetzt“.
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Seit klar ist, dass der neue Flughafen Berlin Brandenburg International, kurz BBI, kommen wird, wird um die Flugrouten gestritten. Viele Anwohner sind sauer und befürchten nun in Zukunft mit neuem bzw. mit noch mehr Fluglärm als bisher belastet zu werden. Auf eine Einigung wird dringend gewartet, doch die ist schon wieder nicht in Sicht.
Unter anderem hoffen auch Wannsee und Potsdam auf eine Entwarnung, denn es soll in der Fluglärmkommission angeblich eine Mehrheit geben, die die Route, in der Berlin westlich umflogen wird, favorisieren. Es war bereits die 75. Sitzung und so langsam liegen die Nerven bei allen Beteiligten blank.
Die Deutsche Flugsicherung gab bekannt, dass es immer noch 39 Flugroutenvarianten gäbe und der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit erklärte, dass er sich auf kein striktes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr einlasse. An den Randzeiten von 22 bis 24 Uhr und von 5 bis 6 Uhr werde jedoch nicht gerüttelt. Die nächsten Sitzungen sind am 9. und am 23. Mai und erst am 6. Juni soll die endgültige Entscheidung fallen.
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Und wieder Streiks an Flughäfen. Dieses Mal hat es die Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel erwischt. Das Bodenpersonal legte heute Vormittag von 4 Uhr bis 10 Uhr die Arbeit nieder um für einen Einkommenserhöhung und die Aufnahme von Mitarbeitern in die Tarifverträge zu demonstrieren.
Mehrere hundert Beschäftigte der Firmen, Ground Service International, GlobeGround Berlin und Acciona waren für die sechs Stunden an dem Warnstreik beteiligt. An beiden Flughäfen kam es zu Verspätungen und zu Ausfällen.
Keine leichte Zeit, weder für die Passagiere, noch für Personal und Luftfahrtunternehmen! Die Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft Verdi und den Arbeitgebern ist bisher ohne Ergebnis geblieben, so dass es bald zu weiteren Streiks kommen könnte.
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Die Billigairline Ryanair hat in diesen Tagen ihre Verbindungen von und nach Berlin erweitert. Von nun an gehören zu den neuen Zielen von der Hauptstadt aus auch Bremen und Kaunas. Ab 25. Juni wird die neue Strecke Malaga-Berlin folgen.
In Bremen kann man jeweils montags bis freitags um 7.00 und 17.40 Uhr, samstags und sonntags um 11.55 Uhr starten. Nach einer Stunde Flugzeit ist man dann in Berlin. Die Rückflüge gehen montags bis freitags um 8.25 und um 19.05 Uhr ab Berlin-Schönefeld los, samstags und sonntags um 13.20 Uhr.
Von Kaunas nach Berlin-Schönefeld wird montags, mittwochs und freitags um 6.30 Uhr sowie sonntags 6.40 Uhr geflogen. Die Landung erfolgt nach zweieinhalb Stunden in Berlin. Zurück geht es von Berlin jeweils um 7.50 Uhr sowie sonntags um 8.00 Uhr.
Ab 25. Juni fliegt Ryanair dann auch von Malaga nach Berlin, und zwar montags, freitags und sonntags jeweils um 6.55 Uhr. Die Rückflüge heben um 11.05 Uhr in Schönefeld ab.
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Gute Neuigkeiten für alle Sommerurlauber auf der schönen Nordseeinsel Sylt. In diesem Jahr erweitert Deutschlands zweitgrößte Airline Air Berlin ihr Angebot um die Insel mit dem Festland zu verbinden.
Nach Berlin, Köln/Bonn, München, Düsseldorf, Stuttgart, Nürnberg und Münster/Osnabrück kann man nun auch von Frankfurt aus nach Sylt fliegen und dies sogar Non-Stop. Somit entsteht die erste Direktverbindung von Frankfurt nach Sylt überhaupt.
Am 2.,7. und 9. April, also pünktlich zu den Osterferien geht die neue Strecke an den Start. Dann ab 1. Mai (bis zum 31. Oktober) wird jedes Wochenende geflogen. In Ferien und zu Feiertagen wird das Angebot dann nochmal auf bis zu viermal wöchentlich aufgestockt.
Auch die Berliner können sich freuen, denn auch diese Verbindung geht früher als sonst an den Start und zwar schon ab dem 1. April. Zunächst dreimal pro Woche, ab 1. Mai sogar fünfmal.
Na dann, auf zur Urlaubsplanung!
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