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Als im Juni dieses Jahres Boeing seinen neuen Langstreckenflieger âDreamlinerâ auf einer groĂen Tour durch Europa vorstellte, sammelten sich auch in Deutschland etliche Schaulustige. Ab Januar 2012 könnten bereits die ersten in solch einem Flugzeug sitzen. Die japanische Airline All Nippon Airways (ANA) gab nun nĂ€mlich bekannt, dass die internationale Verbindung mit dem neuen Flugzeug von Frankfurt am Main nach Tokio fĂŒhren werde.
Aufgrund von Schwierigkeiten auf der Seite von Boeing hat sich die Auslieferung des Typs 787, genannt âDreamlinerâ, um ĂŒber drei Jahre verzögert. Im September soll es nun jedoch soweit sein und ANA wird die ersten der insgesamt 55 bestellten Exemplare erhalten. Im Dezember werde der Dreamliner auf der Strecke Tokio-Peking eingesetzt werden. Die ersten InlandsflĂŒge mit dem âDreamlinerâ gingen von Tokio nach Okayama und Hiroshima.
Die erste Langstreckenverbindung soll zwischen Frankfurt und Tokio aufgebaut werden. Das neue Flugzeug des Typs Boeing 787 hat eine Reichweite von bis zu 15.750 Kilometern und bietet Platz fĂŒr 250 bis 290 Passagiere.
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Um ihren Service zu verbessern hat die japanische Airline All Nippon Airways, kurz ANA, eine Umfrage unter ihren Passagieren durchgefĂŒhrt, die sich vor allem mit dem wohl der weiblichen GĂ€ste befasste.
Auf die Frage, was den Damen bei einem Flug das Wichtigste sei, landete auf Platz eins, ganz klischeehaft, die QualitÀt der Desserts und kurz danach der Zustand der Toiletten.
Die meisten Frauen gaben an, dass sie sich gehetzt fĂŒhlen wĂŒrden, wenn sie wĂŒssten, dass ein Mann vor der TĂŒr warte. Daher hat ANA nun beschlossen in Zukunft bei allen LangstreckenflĂŒgen einen extra Waschraum nur fĂŒr die Damen anzubieten.
Ach ja, und eine extra Regel besagt, dass dieser Raum natĂŒrlich nicht von MĂ€nnern benutzt werden darf, es sei denn im Flugzeug sĂ€Ăen nur MĂ€nner. Und selbst dann muss die Frauen-Toilette per Durchsage extra freigegeben werden. Also, fast schon ein Hochsicherheitstrakt…
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Die sechstgröĂte Fluggesellschaft der Welt und die gröĂte Japans, Japan Airlines, steht kurz vor der Insolvenz. Das japanische Finanzministerium hat sich nun fĂŒr ein geordnetes Insolvenzverfahren ausgesprochen. Doch die GlĂ€ubigerbanken versuchen das Unternehmen zunĂ€chst auch so zu retten.
Der gröĂte Kreditgeber, die staatliche Entwicklungsbank DBJ, hat die Kreditlinie bereits auf 200 Milliarden Yen verdoppelt. Zudem soll eine branchenfremde FĂŒhrungskraft aus der Industrie den amtierenden Vorstandschef ablösen und so das Ruder noch einmal herumreiĂen. Um wen es sich dabei handelt ist noch unklar.
Gestern brach die Aktie von Japan Airlines aufgrund der Spekulationen um eine Insolvenz massiv ein.
ZunĂ€chst hieĂ es der Flugverkehr sei von der hohen Verschuldung nicht betroffen. Doch jetzt werden GerĂŒchte laut, dass die Airline den internationalen Flugverkehr abgeben wird. Berichten zufolge soll der japanische Konkurrent All Nippon Airways darĂŒber nachdenken das internationale GeschĂ€ft von Japan Airlines zu ĂŒbernehmen. Eine BestĂ€tigung hierfĂŒr gibt es jedoch noch nicht.
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Es klingt zunÀchst wie ein verspÀteter April-Scherz, doch doch die japanische Airline All Nippon Airways (ANA) meint es wirklich ernst. Momentan experimentiert die Fluggesellschaft nÀmlich damit, wie man am besten den monatlichen CO2-Ausstoà verringern könne.
Eigentlich ein redliches Vorhaben, doch wie bei jedem Experiment nimmt auch dies zunÀchst seltsame Formen an. So bittet ANA ihre Passagiere seit diesem Monat vor dem Start noch einmal die Toilette am Flughafen zu besuchen. Damit verringere sich das Gewicht der Maschine und somit auch der Kerosinverbrauch beim Start.
Und siehe da, es bringt sogar etwas: Wenn nur die HĂ€lfte aller Passagiere dieser Aufforderung nachkommen wĂŒrde sich der monatliche CO2-AusstoĂ der Flotte um ganze 4,2 Tonnen senken! Faszinierend!
Diese Testphase lĂ€uft noch bis Ende des Monats auf 38 Inlands- und vier AuslandsflĂŒgen. Mal sehen, ob sich das durchsetzt.
Ach ja, bei ANA gehen die Experimente mit dem Gewicht noch weiter: Als nĂ€chstes wird getestet, was es bringt, wenn man Wein und Ă€hnliches in Plastikflaschen und nicht in Glasflaschen mitnimmt und dann auch ausschenkt…
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