Wohl jeder, der schon einmal in der Economy Class geflogen ist, kennt dieses beklemmende GefĂŒhl: Nach nur wenigen Minuten weiĂ man nicht mehr wie man sich hinsetzen soll und der nĂ€chste Sitznachbar scheint auch irgendwie immer nĂ€her zu kommen. Vor allem ein Graus auf LangstreckenflĂŒgen…
Doch schon Ende diesen Jahres will Air New Zealand auch den GÀsten in der sogenannten Holzklasse zu ein bisschen mehr Komfort verhelfen. Auf der sogenannten Skycouch soll man mehr Platz haben und sich auch leichter mal auf ein kleines Nickerchen hinlegen können.
Nur leider reicht die ausklappbare FuĂstĂŒtze nur bis zum nĂ€chsten Sitz und dieser Abstand ist bekanntlich nicht sehr groĂ… Auch muss man einen zusĂ€tzlichen Sitz buchen um den Platz zu genieĂen, der einen die HĂ€lfte eines normalen Tickets kostet.
Ende April will Air New Zealand weitere Informationen mitteilen. So wie es aussieht soll die Skycouch ab Dezember 2010 zunĂ€chst auf den Strecken von Los Angeles nach Neuseeland verfĂŒgbar sein, bis 2012 dann auf allen LangstreckenflĂŒgen. 22 Skycouch-Reihen sind vorgesehen.
Air New Zealand ist ja bereits bekannt fĂŒr seine Werbespots, die regelmĂ€Ăig das Publikum spalten. Nun erhitzt ein neuer Spot seit Tagen die GemĂŒter. Inzwischen hat sich die Diskussion sogar soweit hochgeschaukelt, dass der Spot nicht mehr im TV gezeigt werden darf. Aber wozu gibt es das Internet?
Eigentlich sollten durch den Clip einfach nur mehr Damen im besten alter auf ein spezielles Flugangebot aufmerksam gemacht werden, doch vor allem VerbÀnde zur Verhinderung von sexueller Gewalt waren empört.
Der Spot zeigt das Jagdverhalten sogenannter Cougars (Pumas). So nennt man im englischen Frauen mittleren Alters, die auf der Suche nach neuen und am besten jĂŒngeren MĂ€nnern sind. Jaja, mit dem schwarzen Humor klappt das halt nicht ĂŒberall…
FĂŒr umweltfreundlicheren Flugbetrieb sorgt Air New Zealands erste nachgerĂŒstete B767-300 mit Winglets auf ihren FlĂŒgelspitzen. Mit dem Einsatz der 3,40 Meter hohen AufsĂ€tze auf den TragflĂ€chen ihrer fĂŒnf Boeing 767-Maschinen will Air New Zealand den Treibstoffverbrauch jĂ€hrlich um sechs Millionen Liter und die CO2-AusstöĂe um 16.000 Tonnen verringern.
Die von Aviation Partners Boeing, einem Joint Venture von Aviation Partners Incorporated und Boeing, entwickelten AufsĂ€tze sind auf den TragflĂ€chen montiert. Verminderter Luftwiderstand und verbesserter Auftrieb fĂŒhren zu Einsparungen bei Kraftstoffverbrauch und Emissionen. Durch schnelleres Aufsteigen und verbesserte Tragkraft-Leistung bieten die Winglets zudem Vorteile fĂŒr den Flugbetrieb auf lĂ€ngeren Strecken.
Air New Zealands General Manager Airline Operations, Captain David Morgan, bestĂ€tigt, dass die Montage der Winglets Teil des umfangreichen Aktionsplanes von Neuseelands nationaler Airline sind, die umweltfreundlichste Luftverkehrsgesellschaft weltweit zu werden: âAir New Zealand ist einer der Vorreiter auf der Suche nach Lösungen, die Auswirkungen von FlĂŒgen auf die Umwelt zu reduzieren. Dabei prĂŒfen wir fortlaufend jeden Aspekt der Flugbewegungen.â
Gleichzeitig lĂ€sst Air New Zealand ihre B767-Flugzeuge mit elektronisch betriebenen Trocknern ausstatten. Die von der schwedischen Firma CTT Systems Incorporated entwickelten GerĂ€te werden im Zwischenraum oberhalb der Kabinendecke oder unterhalb des Bodens installiert. Ihr Einsatz soll die zwischen der Ă€uĂeren FlugzeughĂŒlle und der Kabinenverkleidung eingeschlossene Feuchtigkeit um circa 200 Kilogramm je Flug verringern. Dieser âTrockenvorgangâ wiederum reduziert Gewicht sowie Spritverbrauch und damit schĂ€dliche AusstöĂe.
Jeder Passagier atmet stĂŒndlich ungefĂ€hr 100 Gramm Wasser aus. Die durch den extremen Unterschied zur AuĂentemperatur auf Flughöhe erzeugte Kondensation schlĂ€gt sich auf der Isolierung nieder.
David Morgan erklĂ€rt: âDiese MaĂnahme wird bei unserer B767-Flotte pro Jahr Einsparungen von schĂ€tzungsweise weiteren 320.000 Litern Treibstoff erzielen und 800 Tonnen weniger CO2-AusstöĂe verursachen.â
Die B767-Maschinen von Air New Zealand sind auf den Strecken von Neuseeland nach Australien, in die SĂŒdsee und nach Hawaii im Einsatz.
Und wieder hat sich Air New Zealand eine pfiffige Werbeidee einfallen lassen: Nachdem sie bei der letzten Aktion 50 Menschen dafĂŒr bezahlten sich den Kopf rasieren und sich einen Slogan auf den SchĂ€del mahlen zu lassen, zieht nun das komplette Personal blank.
Alle, die in dem Spot mitspielen, sind Mitarbeiter von Air New Zealand. Unter dem Slogan “Nothing to Hide” (Nichts zu verbergen) werden sie dafĂŒr, ihre Kunden nicht mit versteckten Extra-GebĂŒhren abzuzocken.
DafĂŒr haben sie alle die HĂŒllen fallen gelassen und sie sich wieder tĂ€uschend echt als Body-Painting wieder aufmahlen lassen. Sogar Airline-Chef Rob Fyfe zieht blank und tritt im Spot als KoffertrĂ€ger auf. Na, das nennen wir doch mal Einsatz…
Fliegen Sie in der superbequemen Business Class von Air New Zealand von London ĂŒber Los Angeles nach Auckland und von dort ĂŒber Hongkong nach London zurĂŒck. Der Flugpreis betrĂ€gt nur EUR 3.529,-. Stopps sind gegen geringen Aufpreis möglich in Australien, der SĂŒdsee oder in Asien.
Fliegen Sie in einer der besten Business Class mit absolut flachen Betten und Zugang von jedem Platz zum Gang zu Superpreisen. Der Flug von London nach Auckland kostet EUR 3.325,- und nach Brisbane, Melbourne oder Sydney EUR 3.515,-.