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Seit dem Jahr 2008 besagt eine EU-Verordnung, dass Flugpreise stets komplett angegeben werden müssen, das heißt inklusive Gebühren, Steuern, Zuschlägen und sonstigen Kosten. Nur leider halten sich immer wieder Airlines nicht daran. Verbraucherschützer sind daher bereits seit längerem dabei, die entsprechenden Unternehmen abzumahnen oder sogar vor Gericht zu ziehen. Letzteres hat auch der Bundesverband der Verbraucherzentralen getan und reichte Klage gegen Air Berlin und Ryanair ein.
Vor dem Berliner Kammergericht haben die Verbraucherschützer nun Recht bekommen. Zum einen war der Vorwurf gegen Air Berlin, dass man im Laufe der Buchung eine Tabelle zu sehen bekomme, die die möglichen Preise anzeigt, welche jedoch noch ohne Steuern oder Flughafengebühren verzeichnet sind. So könne es passieren, dass man bei einem Preis von 41 Euro am Ende 74 Euro zahlen müsse.
Ähnliches warfen die Verbraucherschützer auch Ryanair vor. Hier fehlten bei der Onlinebuchung die Angabe der Bearbeitungsgebühr in Höhe von fünf Euro, welche man erst viel später im Laufe der Buchung erfahre. Die Richter sahen dies genauso wie der Verbraucherzentrale Bundesverband. Preise müssten stets so früh wie möglich komplett angegeben werden und nicht erst an späterer Stelle. Beide Urteile sind noch nicht rechtskräftig.
Flugpreise Air Berlin, Buchung, Flugtickets, Ryanair, Urteil

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Wenn ab dem kommenden Juni aller Voraussicht nach die ersten Flugzeuge am neuen Großflughafen Berlin Brandenburg International (Willy Brandt Airport) starten und landen, so wird Air Berlin dabei wohl die Vorreiterrolle spielen. Jedoch auch die Lufthansa setzt auf den neuen Flughafen und greift dabei mit günstigen Preisen vor allem Billigairlines wie Ryanair oder Easyjet an.
Wir haben vor kurzem an dieser Stelle berichtet, dass sich die Lufthansa ab BER engagieren möchte. Nun gab man neue Details zu diesen Plänen bekannt. Für einfache Strecken innerhalb Europas startet man mit Ticketpreisen von 49 Euro. Bisher bot die Airline ihre Billigtarife nur für eine Kombination aus Hin- und Rückflügen an, was sich in Berlin nun ändern wird. So will die Fluggesellschaft neben Geschäftsleuten vor allem auch immer mehr Berlin-Touristen anziehen.
Zudem wird die Berlin-Flotte der Lufthansa ab dem Sommer 2012 von neun auf 15 Maschinen erhöht. Insgesamt 38 Ziele in Europa will man vom neuen Hauptstadt-Flughafen aus anfliegen. Dadurch sollen rund 500 weitere Arbeitsplätze für Berlin und Brandenburg geschaffen werden. In Sachen Langstreckenflügen hält sich die Lufthansa zunächst zurück, jedoch seien vielleicht einem Jahr nach dem Start des Airports neue Strecken beispielsweise in die USA möglich.
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Erst vor kurzem haben wir an dieser Stelle darüber berichtet, dass Air Berlin seine kostenlosen Flüge für Prominente eingestellt hat. In diesem Zusammenhang wurde offenbar weiter nachgehakt und so wurde nun bekannt, dass Politiker ebenfalls von Air Berlin bevorzugt werden.
Air Berlin bestätigte, dass alle Bundestagsabgeordneten ungefragt die sogenannte topbonus Gold Card zugeschickt bekamen. Für diese muss man normalerweise 40.000 Meilen in einem Jahr sammeln. Durch die Goldkarte genießt man beim Fliegen Annehmlichkeiten wie mehr Beinfreiheit, einen kürzeren Check-In oder zusätzliches Freigepäck.
Airlines wie die Lufthansa bieten Parlamentariern seit Jahren solche Möglichkeiten umsonst an. Kritiker wie Transparency International oder Lobbycontrol bemängeln bei diesen Sonderkonditionen vor allem die mangelnde Transparenz. Eigentlich sind diese Karten nur für geschäftliche Zwecke gedacht. Ob sie jedoch privat oder geschäftlich genutzt werden, wird nicht kontrolliert. Die Bundestagsverwaltung betont hingegen, man habe mit solchen Sonderkonditionen selbst nichts zu tun. Solch eine Karte sei jedoch im Rahmen der Spendenregelung von Abgeordneten. Spenden von bis zu 5.000 Euro müssen nicht angegeben werden.
Airlines Air Berlin, Flugreisen, Lufthansa, Politiker

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Vor einigen Tagen haben wir ja bereits berichtet, dass Air Berlin einige Strecken zum Winterflugplan einstellen wird. Dazu gehörte auch die Strecke vom Flughafen Münster-Osnabrück nach London. Dafür hat der Flughafen nun bereits einen Ersatz gefunden, so dass die Strecke aufrecht erhalten werden kann.
Ab dem 31. Oktober 2011 fliegt der Regionalflieger Jetistfaction von Münster nach London und ersetzt damit offiziell Air Berlin. Letztere Airline war bisher von Münster zum Flughafen Stansted geflogen. Die deutsche Flugesellschaft Jetisfaction fliegt ab sofort London/Southend an, was für so manch einen günstiger sein wird, denn Southend besitzt einen großen Bahnhof für die Weiterreise.
Einmal täglich wird die neue Strecke beflogen, montags, mitwochs und freitags sogar zweimal. Zum Einsatz kommen dabei allerdings nur die kleinen Maschinen vom Typ Saab 340 mit gerade 33 Sitzen. Ab 5. September fliegt Jetisfaction übrigens bereits von Münster nach Breslau, Posen und Zürich.
Strecken & Ziele Air Berlin, Flugreisen, Jetisfaction, London, Münster/Osnabrück

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Wer nach einem günstigen Flug sucht, der stößt schnell auf vermeintlich günstige Angebote, doch bei den meisten Airlines verstecken sich noch etliche Zusatzkosten beispielsweise für Gepäck, die Platzwahl oder das Essen an Bord. Diese Extragebühren haben schon bei so manch einem nichtsahnenden Passagier für böse Überraschungen gesorgt.
Wer die für sich passende Airline finden und einige Airlines vergleichen möchte, der sollte sich den Deutschen Flugatlas 2011 des Automobilclubs „Mobil in Deutschland e.V.“ näher ansehen. Die Experten verglichen darin nicht nur die Preise, sondern auch den Service an sich. Getestet wurden die acht großen innereuropäische Fluglinien Germanwings, Lufthansa, Ryanair, Easyjet, Air Berlin, Condor, Pegasus und TUIfly.
Als Musterbeispiel verglichen die Tester Angebote zwischen dem 30. Juli und 13. August, also zur Ferienzeit. Start war in München, Berlin, Köln und Frankfurt. Ziel war entweder London oder das türkische Antalya. Alleine vom Preis her siegte hier Ryanair. Am teuersten waren Lufthansa und TUIfly.
Jedoch ging es ja noch um Zusatzkosten und den Service in unterschiedlichen Kategorien. Bezieht man all diese Faktoren und den Preis mit ein, lagen am Ende Germanwings und Air Berlin weit vorne. Nicht überzeugen konnten hingegen Ryanair und Easyjet. Den kompletten Flugatlas 2011 findet ihr hier…
Flugpreise Air Berlin, Airlines, Flugatlas, Flugreisen, Germanwings, Lufthansa, Ryanair, TUIfly

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Vor einigen Wochen hatte die Airline Lufthansa bereits verkündet, dass der neue Großflughafen in Berlin kein neues Drehkreuz für die Fluggesellschaft sein wird. Trotzdem kommt das Unternehmen natürlich nicht am BER vorbei und hat daher das Projekt „Zukunft Berlin“ ins Leben gerufen um über eine Strategie zu beraten.
Ein Ziel sei sicherlich in Berlin stärker zu werden, jedoch solle eben kein neues Drehkreuz für die Lufthansa geschaffen werden. Dabei wolle man vor allem Air Berlin das Feld nicht komplett überlassen und wird daher wohl vor allem auf das Tochterunternehmen Germanwings setzen.
Air Berlin sei bereits dabei Drehkreuzstrukturen in Berlin aufzubauen. Germanwings soll hier bei Billigflügen ein starker Konkurrent werden. Die Lufthansa selbst plant nach eigenen Angaben mindestens eine Interkontinentalverbindung anzubieten. Asien stehe dabei zur Debatte. Läuft alles nach Plan eröffnet der BER am 3. Juli 2012.
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