Der neue Riesenairbus A380 wird von vielen begeistert aufgenommen. Gleichzeitig sorgt er jedoch auch immer wieder fĂŒr Negativschlagzeilen. So wurden beispielsweise Haarrisse bei einigen Maschinen entdeckt. Dies war nun auch bei einem A380, den Qantas im Einsatz hat, der Fall. Die Airline reagierte sofort und stoppte alle FlĂŒge mit dem Airbus.
Die Maschine war auf dem Weg nach Singapur ĂŒber Indien in schwere Turbulenzen geraten. Danach hatten Mechaniker bei einer Routinekontrolle feine Risse in den TragflĂ€chen entdeckt. Die Sicherheit der Passagiere sei zu keinem Zeitpunkt gefĂ€hrdet gewesen, jedoch wĂŒrde man das Problem beheben und nach der genauen Ursache suchen.
Qantas hat dafĂŒr rund eine Woche veranschlagt. Danach soll wieder alles planmĂ€Ăig laufen. Diese Haarrisse hĂ€tten nichts mit denen zu tun, die in Europa entdeckt worden waren. Trotzdem sollen nun auch hier alle Maschinen des gleichen Typs untersucht werden. Bereits Ende Januar hatte die EuropĂ€ische Agentur fĂŒr Flugsicherheit eine solche PrĂŒfung empfohlen.
Legosteine ĂŒben nicht nur auf viele Kinder eine Faszination aus. Es gibt immer wieder erwaschsene TĂŒftler und Bastler, die die Steine fĂŒr ganz besondere Modelle oder sogar eigene Filme verwenden. Alle Flugzeug-Fans können solch ein Projekt seit kurzem am Frankfurter Flughafen bestaunen.
Der Zahntechniker Nils Hartwich hat zehn Monate fĂŒr die Planung und den Bau des Modells eines A380-800 aus Legosteinen gebraucht. Offenbar hatte er bei einem Radiosender gewonnen und durfte dadurch bei der Taufe eines A380 dabei sein. Dort entstand die Idee das aktuell gröĂte Passagierflugzeug der Welt in Lego nachzubauen.
Das schöne StĂŒck ist 110 Zentimeter lang, 120 Zentimeter breit und 36 Zentimeter hoch. 7.126 normale Legosteine wurden dabei verbaut. Den Lego-A380-800 kann man sich momentan am Frankfurter Flughafen in der Airport City Mall, Terminal 1, ansehen.
Es ist ein ganz schön peinlicher Vorfall fĂŒr die deutsche Regierung. In Zeiten, in denen sich der Atomstreit zwischen dem Westen und dem Iran immer weiter zuspitzt und die Bundesregierung verlauten lieĂ, dass man sich fĂŒr schĂ€rfere Sanktionen fĂŒr den Iran einsetzen wolle, wurde nun bekannt, dass ein Jet, in dem deutsche StaatsmĂ€nner unterwegs waren, auf Umwegen an den Iran verkauft wurde.
Medienberichten zufolge handelt es sich um den Airbus 310-304, der bis Juni dieses Jahres unter dem Namen âTheodor Heussâ unter anderem die Kanzler Helmut Kohl, Gerhard Schröder und Angela Merkel geflogen hatte. Gut 20 Jahre lang war er fĂŒr die Bundesregierung im Einsatz und nach seiner Ausmusterung suchte die Verwertungsgesellschaft fĂŒr Bundeseigentum (Vebeg) nach einem KĂ€ufer.
Umlackiert und ohne deutsche Symbole wurde er dann offenbar an eine Investorengruppe nach Kiew verkauft. Diese fungierte jedoch allem Anschein nach nur als ZwischenhĂ€ndler, denn der Jet sei nun im Iran gelandet. Dies wĂŒrde eindeutig gegen die Sanktionen gegen das Land verstoĂen. Solche MittelsmĂ€nner seien beim Verkauf von Flugzeugen keine Seltenheit. Noch ist unklar, ob der Weiterverkauf der Vebeg klar war oder nicht.
Das Flugzeug selbst ist mit allen Annehmlichkeiten ausgestattet: Dusche, Ledersofas und Schlafkabine. Im Netz heiĂt es schon, dass bald iranische StaatsoberhĂ€upter damit fliegen werden, doch dies ist noch nicht gewiss. Sicher ist offenbar nur, dass der Airbus nun zur iranischen Fluggesellschaft Mahan Air gehört, die in den USA auf der schwarzen Liste steht, da sie angeblich unter anderem heimlich Waffen transportieren soll.
Es ist eine Geschichte, die auch uns an dieser Stelle schon lĂ€nger beschĂ€ftigt. Vor einigen Jahren galt das neue Flugzeug Boeing 787, genannt Dreamliner, als der Verkaufsschlager schlechthin. Durch neue Technik sollte die Maschine die Luftfahrt revolutionieren und vor gut sieben Jahren hagelte es nur so an Bestellungen. Doch dann begannen die Pannen bei der Produktion…
Boeing lagerte zu viele wichtige und groĂe Produktionsschritte aus. Die Partner waren unter anderem mit dem modernen Kunststoff, der unter anderem fĂŒr einen geringeren Treibstoffverbrauch sorgt, ĂŒberfordert und die Lieferungen verzögerten sich. Nach einigem Hin und Her holte Boeing die Arbeitsanteile wieder zu sich zurĂŒck, doch die Verzögerungen waren nicht mehr einzuholen.
Nun endlich ist es soweit und Boeing konnte Anfang der Woche mit drei Jahren VerspÀtung den ersten Dreamliner an die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) ausliefern. Die Boeing 787 könnte ihren Siegeszug nun also endlich antreten, jedoch bleibt dabei immer noch das Problem mit der Auslieferung, denn wer jetzt bestellt, erhÀlt seine Maschine erst Ende des Jahrzehnts. Aktuell kann Boeing nur zwei neue Flugzeuge im Monat produzieren, eine Steigerung auf zehn wÀre nötig.
Nun kann ANA den ersten Dreamliner zunÀchst einmal auf der Strecke von Tokio nach Okayama-Hiroshima einsetzen, bis im Januar dann die Langstrecke zwischen Tokio und Frankfurt am Main an der Reihe ist.
Als im Juni dieses Jahres Boeing seinen neuen Langstreckenflieger âDreamlinerâ auf einer groĂen Tour durch Europa vorstellte, sammelten sich auch in Deutschland etliche Schaulustige. Ab Januar 2012 könnten bereits die ersten in solch einem Flugzeug sitzen. Die japanische Airline All Nippon Airways (ANA) gab nun nĂ€mlich bekannt, dass die internationale Verbindung mit dem neuen Flugzeug von Frankfurt am Main nach Tokio fĂŒhren werde.
Aufgrund von Schwierigkeiten auf der Seite von Boeing hat sich die Auslieferung des Typs 787, genannt âDreamlinerâ, um ĂŒber drei Jahre verzögert. Im September soll es nun jedoch soweit sein und ANA wird die ersten der insgesamt 55 bestellten Exemplare erhalten. Im Dezember werde der Dreamliner auf der Strecke Tokio-Peking eingesetzt werden. Die ersten InlandsflĂŒge mit dem âDreamlinerâ gingen von Tokio nach Okayama und Hiroshima.
Die erste Langstreckenverbindung soll zwischen Frankfurt und Tokio aufgebaut werden. Das neue Flugzeug des Typs Boeing 787 hat eine Reichweite von bis zu 15.750 Kilometern und bietet Platz fĂŒr 250 bis 290 Passagiere.
Die Internationale Paris Air Show, die sich 2011 zum 49sten Male jĂ€hrte, war zum wiederholten Male ein groĂer Erfolg fĂŒr die Industrie und die allgemeine Ăffentlichkeit. Zum ersten Mal der Geschichte der Air Show wurden mehr als 2.100 internationale Aussteller aus 45 LĂ€ndern gezĂ€hlt.
Seit mehr als 100 Jahren ist die Paris Air Show das weltweit fĂŒhrende Luft- und Raumfahrt Event.
Die 49. Show fand vom 20. bis 26. Juni 2011im Ausstellungszentrum in Le Bourget statt und bot mit guter Tradition verschiedenen Branchen die Möglichkeit der PrĂ€sentation der neuesten technologischen Innovationen. Dass die Messe eine gute Gelegenheit bietet, auf internationaler Ebene hervorragende GeschĂ€fte abzuschlieĂen, zeigen die weit mehr als 4.500 B2B-Treffen fĂŒr 510 Teilnehmer aus 35 LĂ€ndern. Mit seinen 28 internationalen Pavillons auf 131.000 mÂČ ĂŒberdachter AusstellungsflĂ€che lockte der Event in diesem Jahr mehr als 151.000 Fachbesucher und 204.000 private Besucher aus ganz Europa an. 150 Flugzeuge wurden insgesamt prĂ€sentiert. Die rasanten Flugshows waren Gelegenheit, 40 von ihnen on Air kennen zu lernen, darunter FlugvorfĂŒhrungen vom Eurocopter X3, dem Airbus A380 oder die Dassault Aviation Rafale.