Der Flughafen Berlin Tegel gehört zu den größeren der beiden Flughäfen in Berlin. Etwa 15 Millionen Passagiere werden hier im Jahr abgefertigt. Etliche Parkplätze und Parkmöglichkeiten stehen Fluggästen zur Verfügung – doch wo parkt man am besten am Berliner Flughafen Tegel?
Park & Ride System
Eine Alternative ist das Park to Fly System. Der bewachte Parkplatz liegt in der Allee du Stade und bietet günstige Preise inklusive Shuttle Service zu den Gates. Bequemes Parken ist hier garantiert. Es gibt einen Shuttle Bus, der Fluggäste zu den Gates bringt und nach Ankunft wieder kostenlos zum Parkplatz bringt. Der Parkplatz ist überwacht, eingezäunt und bietet Sonderkonditionen für Vielflieger und Firmen.
Auch der Parkplatz McParking am Kurt-Schumacher-Damm arbeitet nach dem gleichen System – ist allerdings etwas teurer. Für Frühbucher gibt es hier extra Konditionen. Preise für eine Woche bis zu zehn Tagen liegen zwischen 49,-EUR und 69,-EUR bei beiden Firmen. Parken am Flughafen Tegel – eine Überlegung, bei der man nicht nur nach der günstigen Alternative schauen sollte, sondern vielmehr auch, welche Zusatzleistungen angeboten werden. Park & Travel bietet zum Beispiel extra Tarife für Gehbehinderte an. Hier muss man allerdings einen Behindertenausweis vorzeigen.
Kurzzeitparker und Langzeitparker in unmittelbarer Flughafennähe
Für Kurzzeitparker gibt es am Hauptterminal extra Plätze für Abholer / Bringer. Auch Kurzzeitparken auf dem Parkplatz PK 1 bietet recht gute Preise. Fluggäste, die etwas mehr bezahlen möchten, dafür aber den Wagen in unmittelbarer Flughafennähe haben wollen, können an den dafür vorgesehenen Parkplätzen P1 und P2 den Wagen abstellen. Auch Parkmöglichkeiten an den Parkplätzen P1, P2 und P5 bieten teurere, dafür aber mehr in Flughafennähe liegende Alternativen.
ACHTUNG: Das Parken am Flughafen Tegel gehört bald der Vergangenheit an. Durch die Fertigstellung des neuen Flughafens Berlin Brandenburg soll der Flughafen Berlin Tegel am 02. Juni 2012 geschlossen werden. Parkplätze stehen dann ab sofort am Flughafen Berlin Brandenburg zur Verfügung.
Ein Flughafen ist normalerweise kein Ort, wo man sich freiwillig längere Zeit aufhält. Es ist ein Durchgangspunkt, den die Betreiber jedoch natürlich so angenehm wie möglich gestalten wollen. Der Flughafen Kairo hat sich einen ganz besonderen Service für die Reisenden einfallen lassen.
Normalerweise sind wir es gewöhnt, dass man an Flughäfen nur Durchsagen und Ähnliches hört. In Kairo setzt man nun zusätzlich auf musikalische Untermalung und die wird passend nach landestypischen Klischees der Reisenden ausgewählt.
Für Flüge, die aus Wien kommen, ertönt zum Beispiel der Wiener Walzer, Passagiere aus London hören die Beatles, Franzosen bekommen Edith Piaf zu hören und wir Deutschen Johann Sebastian Bach. Wie dieser Service bei den Reisenden bisher ankommt, ist noch nicht bekannt. Will man jedoch wirklich einen Walzer hören, wenn man sich schon bewusst für ein fremdes Land entscheidet?
In Deutschland ist der Star-Architekt Sir Norman Foster in erster Linie durch seinen Bau der Reichstagskuppel bekannt. Er hat jedoch auch bereist eine Menge Erfahrung mit Flughäfen, wie dem Flughafen Chek Lap Kok in Hongkong. Da bekanntermaßen der Londoner Flughafen Heathrow völlig überlastet ist, benötigt er ähnlich wie Berlin in nächster Zeit ein neues Großprojekt. Norman Foster hat dazu vor ein paar Wochen seine Entwürfe dafür vorgestellt.
Die Pläne des Star-Architekten sind nicht nur ehrgeizig aufgrund der Größe, sondern auch ziemlich interessant aufgrund der Lage. Während in Berlin immer noch über die Flugrouten diskutiert wird, kam Norman Foster auf die Idee den neuen Großflughafen für London auf die 55 Kilometer entfernte Halbinsel Hoo zu bauen. Der sogenannten „Thames Hub“ soll es auf diese Weise möglich machen, den Fluglärm zu reduzieren, da die meisten Starts und Landungen über dem Fluss Themse stattfinden würden.
In der Lage am Wasser sieht der Architekt noch weitere Vorteile. So könnte eine damit verbundene Flutbarriere London vor Hochwasser schützen, ein Gezeitenkraftwerk speisen und es würde noch für mehr Wohnraum gesorgt, da in den bisher vom Fluglärm belasteteten Gebieten wieder gebaut werden könnte.
Der gigantische Flughafen sieht vier Rollbahnen mit je vier Kilometern Länge vor. Jährlich sollen hier um die 150 Millionen Passagiere abgefertigt werden. Eine unterirdische Bahnstation wird Thames Hob durch einen Schnellzug mit London verbinden. Bis zu 300.000 Reisende sollen pro Tag diesen Weg nutzen können.
Bis jetzt ist leider noch nicht klar, ob das Großprojekt, für das 57 Milliarden Euro veranschlagt wurden, in die Tat umgesetzt wird. Londons Bürgermeister hat sich jedoch bereits dafür ausgesprochen, denn dass man eine Lösung für Heathrow finden muss, ist sicher.
In anderen Ländern ist es bereits gang und gäbe. Ob nun in Boston oder in Singapur, überall dort kann man kostenlos am Flughafen im Netz surfen. Hierzulande setzt sich dieses Konzept auch endlich Stück für Stück durch! Als erster deutscher Flughafen bot zu Beginn des Jahres Hamburg den Reisenden kostenloses WLAN an.
Andere Flughäfen haben angekündigt so schnell wie möglich nachziehen zu wollen. Dies gilt zum Beispiel für Köln/Bonn oder Frankfurt. Ab Januar soll es auch in München soweit sein. Warum dies so lange gedauert hat, liegt zum Teil auch an noch bestehenden Verträgen mit kostenpflichtigen Anbietern, die nicht unbedingt als Sponsor auftreten müssen.
Am entsprechenden Hotspot startet man einfach den Browser und wird dann auf eine Registrierungsseite umgeleitet, wo man sich anmelden muss. Bei einigen Flughäfen bleibt diese Registrierung auch dauerhaft. Zudem sollte man sich über die kostenlose Surfdauer informieren, so soll sie zum Beispiel in Frankfurt nur auf eine halbe Stunde beschränkt sein. Wie immer in öffentlichen Netzwerken: Gut auf die eigenen Daten und Passwörter achten! Eine Verschlüsselung ist Pflicht!
Einige Fluggäste des Münchener Airports werden nicht schlecht gestaunt haben, als sie sich plötzlich in Großaufnahme auf einer Leinwand entdeckt haben. Das Kuriose dabei war jedoch, dass auf dem Großbildschirm neben ihnen Personen agierten, die nicht real waren. Virtuelle Security Guards.
Die am Gate wartenden Fluggäste wurden Teil einer außergewöhnlichen Augmented Reality Aktion von Fujitsu, die auf die hohen Sicherheitsstandards des neuen STYLISTIC Q550 aufmerksam gemacht hat.
Das Unternehmen iPilot hat bereits mehrere Flugsimulator-Zentren in Großbritannien, aber auch in München, Berlin oder Dresden eröffnet. Nun kommt auch Hamburg in den Genuss. Vor dem eigenen Flug vom Hamburger Flughafen aus, können Interessierte sich selbst als Pilot versuchen, natürlich virtuell.
Der neue Flugsimulator befindet sich in direkter Nähe zum Flughafen in Hamburg und ermöglicht es Flugzeugbegeisterten in der Simulation gut 24.000 Ziele in aller Welt anzufliegen. Das Cockpit wurde originalgetreu dem eines Airbus A320 nachempfunden. Wahlweise kann man sich auch an einem Hubschrauber des Typs Schweizer 300 C versuchen.
Interessant ist dabei vor allem, dass einem erfahrene Flugkapitäne zur Seite stehen und einen anleiten. Für 30 Minuten im Simulator zahlt man 79 Euro. Eine Stunde kostet 149 Euro und 90 Minuten schlagen mit 199 Euro zu Buche.