Es ist eine Geschichte, die auch uns an dieser Stelle schon lĂ€nger beschĂ€ftigt. Vor einigen Jahren galt das neue Flugzeug Boeing 787, genannt Dreamliner, als der Verkaufsschlager schlechthin. Durch neue Technik sollte die Maschine die Luftfahrt revolutionieren und vor gut sieben Jahren hagelte es nur so an Bestellungen. Doch dann begannen die Pannen bei der Produktion…
Boeing lagerte zu viele wichtige und groĂe Produktionsschritte aus. Die Partner waren unter anderem mit dem modernen Kunststoff, der unter anderem fĂŒr einen geringeren Treibstoffverbrauch sorgt, ĂŒberfordert und die Lieferungen verzögerten sich. Nach einigem Hin und Her holte Boeing die Arbeitsanteile wieder zu sich zurĂŒck, doch die Verzögerungen waren nicht mehr einzuholen.
Nun endlich ist es soweit und Boeing konnte Anfang der Woche mit drei Jahren VerspÀtung den ersten Dreamliner an die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) ausliefern. Die Boeing 787 könnte ihren Siegeszug nun also endlich antreten, jedoch bleibt dabei immer noch das Problem mit der Auslieferung, denn wer jetzt bestellt, erhÀlt seine Maschine erst Ende des Jahrzehnts. Aktuell kann Boeing nur zwei neue Flugzeuge im Monat produzieren, eine Steigerung auf zehn wÀre nötig.
Nun kann ANA den ersten Dreamliner zunÀchst einmal auf der Strecke von Tokio nach Okayama-Hiroshima einsetzen, bis im Januar dann die Langstrecke zwischen Tokio und Frankfurt am Main an der Reihe ist.
Um ihren Service zu verbessern hat die japanische AirlineAll Nippon Airways, kurz ANA, eine Umfrage unter ihren Passagieren durchgefĂŒhrt, die sich vor allem mit dem wohl der weiblichen GĂ€ste befasste.
Auf die Frage, was den Damen bei einem Flug das Wichtigste sei, landete auf Platz eins, ganz klischeehaft, die QualitÀt der Desserts und kurz danach der Zustand der Toiletten.
Die meisten Frauen gaben an, dass sie sich gehetzt fĂŒhlen wĂŒrden, wenn sie wĂŒssten, dass ein Mann vor der TĂŒr warte. Daher hat ANA nun beschlossen in Zukunft bei allen LangstreckenflĂŒgen einen extra Waschraum nur fĂŒr die Damen anzubieten.
Ach ja, und eine extra Regel besagt, dass dieser Raum natĂŒrlich nicht von MĂ€nnern benutzt werden darf, es sei denn im Flugzeug sĂ€Ăen nur MĂ€nner. Und selbst dann muss die Frauen-Toilette per Durchsage extra freigegeben werden. Also, fast schon ein Hochsicherheitstrakt…
Die sechstgröĂte Fluggesellschaft der Welt und die gröĂte Japans, Japan Airlines, steht kurz vor der Insolvenz. Das japanische Finanzministerium hat sich nun fĂŒr ein geordnetes Insolvenzverfahren ausgesprochen. Doch die GlĂ€ubigerbanken versuchen das Unternehmen zunĂ€chst auch so zu retten.
Der gröĂte Kreditgeber, die staatliche Entwicklungsbank DBJ, hat die Kreditlinie bereits auf 200 Milliarden Yen verdoppelt. Zudem soll eine branchenfremde FĂŒhrungskraft aus der Industrie den amtierenden Vorstandschef ablösen und so das Ruder noch einmal herumreiĂen. Um wen es sich dabei handelt ist noch unklar.
Gestern brach die Aktie von Japan Airlines aufgrund der Spekulationen um eine Insolvenz massiv ein.
ZunĂ€chst hieĂ es der Flugverkehr sei von der hohen Verschuldung nicht betroffen. Doch jetzt werden GerĂŒchte laut, dass die Airline den internationalen Flugverkehr abgeben wird. Berichten zufolge soll der japanische Konkurrent All Nippon Airways darĂŒber nachdenken das internationale GeschĂ€ft von Japan Airlines zu ĂŒbernehmen. Eine BestĂ€tigung hierfĂŒr gibt es jedoch noch nicht.
Es klingt zunÀchst wie ein verspÀteter April-Scherz, doch doch die japanische Airline All Nippon Airways (ANA) meint es wirklich ernst. Momentan experimentiert die Fluggesellschaft nÀmlich damit, wie man am besten den monatlichen CO2-Ausstoà verringern könne.
Eigentlich ein redliches Vorhaben, doch wie bei jedem Experiment nimmt auch dies zunÀchst seltsame Formen an. So bittet ANA ihre Passagiere seit diesem Monat vor dem Start noch einmal die Toilette am Flughafen zu besuchen. Damit verringere sich das Gewicht der Maschine und somit auch der Kerosinverbrauch beim Start.
Und siehe da, es bringt sogar etwas: Wenn nur die HĂ€lfte aller Passagiere dieser Aufforderung nachkommen wĂŒrde sich der monatliche CO2-AusstoĂ der Flotte um ganze 4,2 Tonnen senken! Faszinierend!
Diese Testphase lĂ€uft noch bis Ende des Monats auf 38 Inlands- und vier AuslandsflĂŒgen. Mal sehen, ob sich das durchsetzt.
Ach ja, bei ANA gehen die Experimente mit dem Gewicht noch weiter: Als nĂ€chstes wird getestet, was es bringt, wenn man Wein und Ă€hnliches in Plastikflaschen und nicht in Glasflaschen mitnimmt und dann auch ausschenkt…
FĂŒr alle AbflĂŒge bis 31. Dezember 2009 können Sie zum Sonderpreis von EUR 2.899,- in der komfortablen Business Class von ANA nach Tokio fliegen. Der Mindestaufenthalt betrĂ€gt 3 Tage; maximal sind 3 Monate erlaubt. Vorausbuchungsfrist: 7 Tage. Das Ticket muss spĂ€testens am 31. Oktober ausgestellt sein.