Letzten Freitag sind die Lakierarbeiten am ersten Airbus A380 der Lufthansa zu Ende gegangen. Und weil es seit den 1960er Jahren bei deutschen Airlines Tradition ist, die Flugzeuge nach Städten zu benennen, wird das Flaggschiff den Namen “Frankfurt am Main” tragen.
Doch dieser Name ist natürlich nicht gerade kreativ und herausragend. Daher hat Lufthansa nun eine Aktion gestartet und zwar können wir als Passagiere dem neuen Flugzeug einen Spitznamen geben. Diesen kann man auf der Homepage der Lufthansa einreichen und wird er ausgewählt, erhält der Gewinner bzw. Erfinder sage und schreibe eine Million Miles & More Punkte.
Durch die Namensgebung hat man aber nicht nur die Chance auf einen Gewinn, man wird sogar Teil der Luftfahrtgeschichte!
Auch generell lohnt sich ein Besuch der Website, denn hier gibt es etliche Infos rund um Lufthansa und den A380. Da erfährt man zum Beispiel auch, dass das zweite Flugzeug “München” heißen soll.
Die A380 werden in Zukunft von der Lufthansa vor allem bei Langstreckenflügen in Asien und Nordamerika zum Einsatz kommen.
Der Jungfernflug des Flaggschiffs allerdings wird ziemlich spektakulär, denn er bringt im Juni die deutsche Nationalelf samt Funktionären und Fans, die einen Fanflug gewonnen haben, zur Fußball-WM nach Südafrika…
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Dieses Jahr war für Airbus ein eindeutiges Erfolgsjahr. Bei den Auftragszahlen überholten die Europäer von Airbus ganz klar den US-Traditionslieferanten Boeing. Nun muss Boeing die nächste Schlappe einstecken, denn die anmerikanische Fluggesellschaft United Airlines hat ihre Aufträge für neue Maschinen zum ersten Mal gesplittet. Boeing und Airbus haben zwar beide Bestellungen in Milliarden-Höhe erhalten, jedoch gingen 60% davon an Airbus.
United orderte bei Airbus 25 Maschinen des Typs A350 und bei Boeing 25 des Typs 787.
Der A350 befindet sich noch in der Entwicklung und soll 2014 an die ersten Kunden ausgeliefert werden. Die Flugzeuge von Boeing sollen von 2016 bis 2019 nach und nach ältere Modelle ersetzen.
Alle neuen Flugzeuge haben aber eines gemein: Sie sind leichter und verbrauchen weniger Sprit. Damit will United Airlines die Spritkosten und den Abgasausstoß um rund ein Drittel senken.
Mal sehen wie die Rivalität zwischen Boeing und Airbus im nächsten Jahr weitergeht…
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Wer in nächster Zeit plant nach Thailand zu reisen und dort im Landesinnern noch weiterfliegen muss, sollte unbedingt darauf achten, ob er mit PA Air fliegt und ob das zum Reisezeitpunkt überhaupt möglich ist.
Grund dafür ist, dass die kleine Fluggesellschaft in diesen Tagen bekannt gab, den Flugplan für einige Zeit aussetzen zu müssen. Die Airline hat alle Flugzeuge nur geleast und so sind ihr nach und nach die Maschinen weggebrochen. PA Airline hat im Moment also keine Flugzeuge!
Zwei Maschinen, die von Bangkok Airways geliehen waren, mussten im Oktober zurückgegeben werden. Der Ersatz, der in den USA bestellt wurde, ist aber immer noch nicht eingetroffen.
Wahrscheinlich wird der Flugverkehr frühestens Ende Dezember wieder aufgenommen werden. Ja, auch das gibt es heutzutage noch…
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Wie jetzt in der Fachpresse zu lesen stand, soll nun bald die Technik von gestern die Flugzeuge von morgen antreiben. Mit großen Propellern können im Vergleich zu Strahltriebwerken bis zu 30 Prozent an Energie eingespart werden. Erste Prototypen fliegen bereits.
Die neuen Flugzeugtypen werden langsamer sein und nicht so leistungsstark wie herkömmliche Jets. Dafür sind sie wesentlich effizienter im Verbrauch und auch leiser. Nach den Plänen der deutschen Firma MTU Aero Engines soll in vier Jahren dieser neuartige Flugzeugantrieb in Serienproduktion gehen. MTU ist eines der führenden Unternehmen in der Triebwerkbranche.
Die neuen Triebwerke besitzen langsam laufende Propeller mit großen, gebogenen Schaufeln. Für 2025 plant MTU bereits eine Weiterentwicklung, ein Turboprop-Antrieb mit gegenläufigen Propellern. Weitere fünf Jahre später soll dieses Triebwerk noch mit Wärmetauschern bestückt werden. Äußerlich werden sich diese Motoren dann kaum von herkömmlichen Strahltriebwerken unterscheiden.
Die Idee an sich ist nicht neu. Bereits unter dem Eindruck der Ölkrise von 1973 wurde verstärkt an effizienten Propellerantrieben gearbeitet. General Electrics hatte ein Triebwerk entwickelt, das kurz vor der Serienreife stand. Der Verfall des Ölpreises in den folgenden Jahren bedeutete allerdings das vorläufige Aus für die sparsamen Propellermaschinen.
Erst unter dem Druck der immer bedrohlicheren Klimakatastrophe scheint die Luftfahrtindustrie jetzt bereit zu sein, sich von den Kerosinschleudern zu verabschieden. Bisher setzte man lieber auf herkömmliche aber erprobte Technik und verbrannte dafür ein paar Tonnen Treibstoff mehr, als sich auf neue Ideen einzulassen.
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Momentan ist der Großraumflieger Airbus A380 in aller Munde. Gerade erst hat Air France ihn als erste europäische Airline auf einer ihrer Strecken eingeführt. Nun wurde von Air Austral die erste XXL-Version des Flugzeugs in Auftrag gegeben.
Seit rund zwei Jahren ist der Airbus A380 im Einsatz. In der Standard-Version ist er für 525 Passagiere ausgelegt. Wurden zu Anfang immer mehr Sitzplätze zu Gunsten von luxuriösen Extras wie Duschen, Betten oder Bars aufgegeben, geht die Tendenz jetzt wieder hin zu weniger Komfort zu mehr Sitzplätzen.
Ja, auch die Luftfahrt ist vor der Krise nicht gefeit und so wird gespart, was das Zeug hält. Je mehr Passagiere man in einer Maschine unterbekommt um so besser. Und so ist der XXL-A380 vor allem für den überfüllten asiatischen Markt bestimmt.
Air Austral von der französischen Insel La Réunion im Indischen Ozean bestellte gleich zwei doppelstöckige Riesen-Airbus. Ab 2014 will die Fluggesellschaft dann die 9.300 km von La Réunion nach Paris fliegen. In eine der beiden Maschinen passen dann 840 Leute.
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Letzten Freitag war es soweit: Air France holte sich in Hamburg das erste Modell des Airbus A380 ab. Damit wird Air France die erste europäische Airline sein, die den Riesenjumbo einsetzt.
Schon seit längerem rührt Air France für den ersten Flug nach New York die Werbetrommel, u.a. konnte man die ersten Tickets ersteigern. Nun rückt dieser also in greifbare Nähe. Wie die Airline selbst fiebern auch zahlreiche Fans auf den Moment hin, in dem das Flugzeug das erste Mal abhebt.
Doch natürlich dient der A380 Air France nicht als Attraktion, sondern ist dafür da Kosten einzusparen. Auf der Strecke Paris – New York werden die bisherigen Maschinen, Boeing 777-200 und der Airbus 340, gestrichen und durch den A380 ersetzt. Dann braucht man auch nicht mehr fünf, sondern nur noch vier Flüge pro Tag. Auf diese Weise erhofft sich die Airline Gewinne von 15 Millionen Euro pro Jahr, und das nur für einen neuen Airbus.
Bis zum Sommer kommen noch vier weitere A380 hinzu. Bis 2012 sollen es 12 Flugzeuge sein. Doch wir sind jetzt erst einmal auf den ersten regulären Flug gespannt.
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