Check-In per Tastendruck am Automaten. Schalterloses Einchecken auf dem Vormarsch
Etwa 700 FluggĂ€ste der irischen Billig-Airline Ryanair erlebten jĂŒngst am Londoner Flughafen Stansted einen Alptraum der besonderen Art. Obwohl sie bereits via Internet ihre Bordkarten gebucht hatten, konnten sie ihr GepĂ€ck vor Ort nicht mehr rechtzeitig aufgeben. Der Grund waren lediglich 11 geöffnete Counter, die fĂŒr 255 FlĂŒge zustĂ€ndig waren. Dies wirft die Frage auf, ob die beabsichtigte SchlieĂung der Check-In-Schalter und deren Ersatz durch Automaten tatsĂ€chlich sinnvoll ist. Das Internetportal www.reisen.de geht dieser Frage auf den Grund und informiert Reisewillige ĂŒber die Vorteile des schalterlosen Check-Ins.
Wie der IT-Anbieter SITA herausfand, nutzt nicht einmal jeder Vierte die Möglichkeit des selbststĂ€ndigen Eincheckens am Automaten. Dies liegt vor allem in der Unsicherheit der Passagiere begrĂŒndet bezĂŒglich der GepĂ€ckaufgabe sowie der fehlenden Beratung. Oft scheint auch der Andrang am herkömmlichen Schalter fĂŒr manch Reisenden geringer.
Doch die Bedienung der GerÀte ist kinderleicht. Man braucht lediglich den Ticket-Ausdruck oder den Personalausweis bzw. Reisepass. Wer in einer Gruppe verreist und im Flugzeug zusammensitzen möchte, kann dies bei seiner Eingabe angeben und freie PlÀtze reservieren. Die Bezahlung ist mittlerweile nicht nur mit Kredit-, sondern auch mit EC-Karte möglich.
Und auch das GepĂ€ck kann an vielen FlughĂ€fen bereits selbst aufgegeben werden. So zum Beispiel am Flughafen MĂŒnchen, bei dem KofferlaufbĂ€nder an dem zur VerfĂŒgung stehenden Automaten angeschlossen sind.
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