Das sind die Top 3 Sehenswürdigkeiten in San Francisco

San Francisco | Foto: flickr/mescon

San Francisco bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, darunter die Häuser in viktorianischer Bauweise, berühmte Museen – dazu gehören auch Besonderheiten wie das Comic Art Museum und das Barbra Streisand Museum – und erholsame Parkanlagen. Das höchste Gebäude der Stadt, zumindest bis zum Jahr 2018, ist die in der Montgomery Street gelegene Transamerica Pyramid mit 260 m Höhe, auf denen 48 Stockwerke verteilt sind. Doch hier sind die drei wichtigesten Sehenswürdigkeiten in San Francisco für alle, die nur wenig Zeit in der Stadt haben.

Golden Gate Bridge | Foto: flickr/hotmeteor

Golden Gate Bridge
Über das Golden Gate (goldenes Tor) – die Meerenge, die den Pazifik mit der San Francisco-Bay verbindet – führt die Golden Gate Bridge, das Wahrzeichen San Franciscos. Ihre Bauzeit, der jahrelange Streitigkeiten und Planungen vorausgegangen waren, begann am 5.1.1933 und konnte vor dem vereinbarten Termin beendet werden, am 19.4.1937. Bis 1964 war sie die längste Hängebrücke der Welt: Samt Zufahrtsbrücken beträgt die Länge 2737 m, und sie hat eine Hauptstützweite von 1280 m. Es gibt sechs Fahrspuren, teilweise mit tageszeitabhängigem Richtungswechsel, und auch Fußgänger und Radfahrer können die Brücke überqueren. Ursprünglich sollte die orangefarbene Korrosionsschutzfarbe überstrichen werden, doch der erdige Farbton gefiel den Einwohnern von San Francisco, und so wurde er auch bei späteren Anstrichen beibehalten. Für die Finanzierung von laufenden Instandhaltungsarbeiten gelten für die Golden Gate Bridge Mautbestimmungen. Insgesamt gibt es in und um San Francisco acht (gebührenpflichtige) große Brücken, so die 1936 eröffnete San Francisco-Oakland Bay Bridge („Bay-Bridge“; Gesamtlänge 8320 m), deren Erneuerung 2013 fertiggestellt war.

San Francisco Cable Car | Foto: flickr/savannahgrandfather

San Francisco Cable Cars
Die Kabelstraßenbahnen zählen zu den US-amerikanischen National Historic Landmarks (NHL) und sind damit sozusagen mobile Gedenkstätten. Sie fahren durch Kontakt zu einem unter ihnen liegenden, sich mit 15,3 km/h bewegenden Kabelsystem, dessen Maschinenhaus an der Kreuzung Mason Street/Washington Street liegt. Dort befindet sich auch ein Museum zu den Cable Cars. Weltweit sind sie die einzigen Straßenbahnen, bei denen die Wagen noch entkoppelbar sind. Die erste Linie fuhr 1873. Beim großen Erdbeben 1906 wurden so gut wie sämtliche Kabelbahnlinien zerstört; beim Wiederaufbau der Stadt wurden elektrische Straßenbahnen eingerichtet und nur für Wege mir extremen Steigungen die Kabelbahnlinien beibehalten. 1964 wurden diese fahrenden Cable Cars und ihr System unter Denkmalschutz gestellt.
Es sind drei Linien in Betrieb. Die Powell-Hyde-Line (60) ist sehr populär und entsprechend voll sind die Wagen. Sie startet Ecke Eddy Street/Market Street im Stadtteil Downtown und führt zum Hafenviertel Fisherman’s Wharf. Die Linie bietet u. a. einen weiten Blick auf die Golden Gate Bridge und auf die ehemalige Gefangeneninsel Alcatraz, die seit 1972 besucht werden kann und nicht nur eine Touristenattraktion, sondern auch ein Brutplatz für zahlreiche Vogelarten ist. Die Waggons der anderen beiden Kabelbahnlinien sind zumeist weniger gefüllt, weshalb für manche die Fahrten mit ihnen sogar noch reizvoller sind.

Fisherman’s Wharf San Francisco | Foto: flickr/quirky

Fisherman’s Wharf
Das im Nordosten der Stadt gelegene Hafenviertel beherbergt Sehenswürdigkeiten wie den Pier 39 mit seinem Rummel, den Geschäften und nicht zuletzt den dort frei lebenden Seelöwen. Auf dem Gelände von Fisherman’s Wharf lassen sich u. a. auch eine Kuriositätenausstellung, eine Wachsfigurensammlung, historische Fabriken und zahlreiche Restaurants finden. Im Umfeld stehen Galerien und Museen, und vom Stadtteil aus starten die Fähren nach Alcatraz. Auch die kurvenreichste Straße der Welt, die Lombard Street, liegt in der Nähe, ebenfalls Chinatown und der San Francisco Maritime National Historical Park.

Einreise
Eine Einreise ohne Visum ist durch das „Visa Waiver Program“ (VWP) für die Staatsangehörigen verschiedener Länder, darunter auch Deutschland, Österreich und die Schweiz, möglich. Benötigt wird dafür ein gültiger Reisepass, ein Kinderreisepass ist nicht ausreichend, die Reise sollte touristisch oder geschäftlich begründet sein und nicht länger als 90 Tage dauern. Es sollte ein Rückflugticket vorhanden sein oder ein weiterführendes, wobei bei letzterem Ticket gewisse Ziele nicht anerkannt werden. Das für die USA-Reise gewählte Transportunternehmen muss an das VWP angeschlossen sein. Auf die meisten Schifffahrts- und Fluggesellschaften trifft das zu. Andernfalls wird eben doch ein Visum benötigt. Treffen die genannten Voraussetzungen zu, muss eine ESTA-Genehmigung beantragt werden. Die Beantragung erfolgt unkompliziert über das Internet, beispielsweise über e-visums.de. ESTA ist die Abkürzung für „Electronic System for Travel Authorization“.

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