Zusatzgebühren: Immer noch versteckte Extrakosten bei Airlines

cc by flickr/ Michal O.

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Auch wenn sich Verbraucherschützer zum Teil erfolgreich gegen bestimmte Methoden bei der Flugbuchung gewehrt haben und immer wieder davor warnen, gibt es immer noch zahlreiche Möglichkeiten, bei denen Kunden draufzahlen. So kann ein vermeintliches Schnäppchen durch Zusatzgebühren deutlich verteuert werden.

Vor allem das Gepäck sorgt bei Buchungen oder an Flughäfen immer wieder für Ärger. Während bei einigen Fluggesellschaften wie der Lufthansa ein Gepäckstück bis 23 Kilo umsonst ist, verlangen vor allem die Billigflieger hohe Gebühren. Airlines wie Ryanair erhöhen sogar in der Hauptsaison die Gepäckpreise von 25 auf 35 Euro. Daher sollten sich Passagiere hier unbedingt genau informieren und auf Dinge wie Gewicht achten, denn sonst erlebt man am Flughafen eine böse Überraschung. Weitere Kostensteigerungen sind durch Sportgepäck möglich.

Für Sitzplatzreservierungen werden ebenfalls bei manchen Billigfliegern Gebühren um die 15 Euro fällig. Bearbeitungspauschalen werden bei Easyjet oder Ryanair ebenfalls erhoben. Hinzu kommen Versicherungen, die einem laut Verbraucherschützern immer noch manchmal ungewollt „untergeschoben“ werden. Der Hinweis auf kostenlose Bezahlmethoden wird online ebenfalls oft gut versteckt. Zudem kommt es generell auf die Buchungsart an: Ist die Buchung online meist kostenlos, werden bei der Buchung per Telefon oder sogar am Schalter Gebühren fällig.