ANA und United streichen Dreamliner bis Sommer aus Flugplänen

Quelle: Wikimedia

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Seit es vor einigen Wochen zu zahlreichen Problemen mit dem neuen Boeing Dreamliner kam, besteht ein Flugverbot für den Jumbojet. Boeing arbeitet derzeit an einer Lösung des Problems, doch einige Zusammenhänge sind wohl bis jetzt ungeklärt. So müssen die Airlines darauf reagieren und es bleibt ihnen nichts anderes übrig als entsprechende Flüge zu streichen.

Bisher wurden 50 Maschinen ausgeliefert, rund die Hälfte davon nach Japan, weshalb man hier auch vor den größten Problemen steht. All Nippon Airways (ANA) lässt seine 17 Dreamliner in den kommenden Monaten erst einmal am Boden. Alleine im April und im Mai müssen daher 1.714 Flüge gestrichen werden!

Der Großteil bezieht sich auf Inlandsflüge, betroffen sind aber auch über 450 Langstreckenflüge zum Beispiel nach Frankfurt am Main oder Seattle. ANA rechnet frühestens erst im Juni wieder mit dem Einsatz der Maschinen. Dies gilt auch für die US-Fluggesellschaft United Continental, die bis zum 5. Juni 2013 auf die Boeing 787 verzichtet. Sollte das Flugverbot bis dahin aufgehoben sein, wird die einzige Ausnahme die neue Verbindung zwischen Denver und Tokio sein, deren eigentlich für März geplanter Start auf Mai verschoben wurde.

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