Sicherheitspersonal: Überraschende Streiks an deutschen Flughäfen

cc by flickr/ digital cat

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Die Gewerkschaft Verdi verhandelt bereits seit einiger Zeit über neue Mantelverträge des privaten Sicherheitspersonals an deutschen Flughäfen. Die Verhandlungen sind jedoch laut der Gewerkschaft ins Stocken geraten, weshalb man in der Nacht von Sonntag auf Montag überraschend zu Streiks aufrief. Die Arbeitskämpfe haben an einigen Flughäfen daher heute Morgen zu Ausfällen und Verzögerungen geführt.

Rund 1.000 Sicherheitsmitarbeiter, zu denen unter anderem das Personal an den Pass- und Gepäckkontrollen gehört, haben heute Morgen an einigen großen deutschen Flughäfen die Arbeit niedergelegt. Ihnen geht es dabei laut Verdi unter anderem um geregelte Dienstpläne, faire Löhne und unbefristete Arbeitsplätze.

Während es an Flughäfen wie Köln/Bonn oder Hamburg nur zu langen Schlangen und Verzögerungen kam, fielen an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld Flüge aus und es kam zu deutlichen Verspätungen. Dies könne jedoch zum Teil auch an Schnee und Eis gelegen haben. Der Flughafen Frankfurt sprach von kleinen Behinderungen, aber betonte, dass man keine direkten Streikauswirkungen spüre.

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