Air Berlin und BER: Abhängigkeit wird schwierig für Airline

cc by wikimedia/ Muns

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Wir haben an dieser Stelle bereits etliche Male über die aktuelle finanzielle Lage der Fluggesellschaft Air Berlin berichtet. Airline-Chef Hartmut Mehdorn hat derzeit ziemlich zu kämpfen. Erst vor kurzem wurde das neue Sparprogramm „Turbine 2013“ gestartet, was nun wohl auch die Belegschaft in Mitleidenschaft ziehen wird. Bisher hatte man es Mehdorn hoch angerechnet bei allen Sparbemühungen das Personal geschont zu haben. Dass sich dies nun eventuell ändert, zeigt deutlich die schwere Lage von Air Berlin.

Eines der größten Probleme ist dabei das Debakel rund um den neuen Hauptstadtflughafen BER, denn Air Berlin braucht diesen Flughafen dringend und sicherlich auch umgekehrt. Aktuell wird der neue Eröffnungstermin im Oktober 2013 wieder einmal bezweifelt, was für Air Berlin eine immer schwierigere Lage wird.

Längst platzt Tegel aus allen Nähten und die Lufthansa mit deren Tochter Germanwings drängt sich dort nun auch noch. Wie bereits berichtet, wurde Air Berlin vor kurzem Mitglied der Luftfahrtallianz Oneworld, wodurch eigentlich das Umsteigen in Berlin für Passagiere der anderen Oneworld-Airlines vereinfacht werden sollte. Diese kommen nun jedoch nicht, weil Tegel zu klein ist. Selbst wenn der BER wirklich bald eröffnen sollte, rechnen Experten mit immens hohen Gebühren, was die Fluggesellschaften noch mehr belasten wird. Mal sehen, ob sich dieses Drama noch lösen lässt…

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