EasyJet: Kritik wegen Entlassung von befristeten Mitarbeitern

cc by wikimedia/ JTStar

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Bereits im letzten Jahr hatten sich die Mitarbeiter der Fluggesellschaft EasyJet gegen die Lohnpolitik des Unternehmens zur Wehr gesetzt und immerhin durch Warnstreiks eine leichte Lohnerhöhung erreicht. Nun wird Kritik am aktuellen Gehaltsmodell der Airline laut. Anlass dafür ist die Entlassung von 29 befristeten Mitarbeitern in Berlin, über die der rbb berichtet hat.

Die Flugbegleiter hatten Verträge, nach denen sie nach 21 Monaten in eine höhere Gehaltsgruppe rutschen würden. Dies wäre nun soweit gewesen, so dass die Annahme naheliegt, dass sich EasyJet die höheren Gehälter sparen möchte. Die Mitarbeiter waren am Berliner Flughafen Schönefeld tätig.

EasyJet begründet die Entlassung mit einer „flexiblen Personalpolitik zwischen den einzelnen Standorten“. Nicht nur die Medien kritisieren diesen Schritt, sondern nun auch die Gewerkschaft Ver.di. Es könne nicht angehen, dass Mitarbeitern gekündigt wird, nur weil ihnen ein höheres Gehalt zusteht.

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