Ryanair wehrt sich gegen Vorwürfe wegen angeblicher geringer Kerosinmenge

cc by flickr/ final gather

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Aufgrund eines Gewitters mussten im Juli einige Flüge mit dem Ziel Madrid nach Valencia umgeleitet werden. Dabei waren drei Maschinen der Billigairline Ryanair dazu gezwungen den Notruf Mayday auszugeben. Der Grund dafür war offenbar, dass sich nicht mehr genug Kerosin im Tank der Flugzeuge befand. In den letzten Wochen hagelte es deswegen Kritik und die Behörden in Spanien schalteten sich ein.

Ryanair-Chef Michael O’Leary wehrte sich gegen diese Vorwürfe und betonte, dass alle Flugzeuge stets ausreichend betankt werden würden. So sei noch Kerosin für gut eine halbe Stunden Flugzeit im Tank gewesen, was den Sicherheitsvorschriften entspräche. Die Maschinen würden stets so betankt, dass der Treibstoff für 90 Minuten über der geplanten Landezeit reiche.

In diesem Fall habe es sich jedoch um eine außergewöhnliche Situation gehandelt, da die Maschinen eine Stunden lang in einer Warteschleife über Valencia kreisen mussten. Der Notruf Mayday heiße zudem nicht, dass es sich um eine Notsituation handle, sondern dass man ganz nach den Vorschriften eine bevorzugte Landung bekomme.

Trotzdem hagelt es weiter Kritik von etlichen europäischen Pilotenvereinigungen. Ryanair sei dafür bekannt, dass die Airline Piloten unter Druck setze an Treibstoff zu sparen. Was am Ende stimmt, müssen nun die zuständigen Behörden in Spanien klären.

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