Sehstärke ausschlaggebend für die Ausbildung als Pilot

cc by flickr / peter pearson

Wir alle haben bestimmt schon einmal davon geträumt Pilot zu werden und auf diese Art und Weise die Welt zu erkunden. Dieses Vorhaben bleibt jedoch für diejenigen Menschen, die bestimmte Voraussetzungen nicht erfüllen, immer nur ein Traum.

Voraussetzungen um den Pilotenschein machen zu dürfen sind unter anderem das Abitur bzw. die Hochschulreife, eine Tauglichkeitsbescheinigung einer anerkannten fliegerärztlichen Untersuchungsstelle, gute Deutsch- und Englischkenntnisse, sowie ein Nachweis eines Augenarztes über das Sehvermögen. Hierbei sind grundsätzlich Dioptrienwerte von maximal +/- 3 erlaubt, dies kann jedoch von Fluggesellschaft zu Fluggesellschaft variieren. Unerheblich hierbei ist die Tatsache, ob die Augen durch eine Laseroperation korrigiert wurden und der Dioptrienwert sich danach innerhalb des tolerierten Bereichs befindet. Sofern die Augen durch eine Operation korrigiert wurden, vor der Operation sich jedoch im nicht-tolerierten Bereich befunden haben, so müssen zunächst mindestens 12 Monate ins Land ziehen, bevor per Operationsbefund die Flugtauglichkeit nachgewiesen werden kann. Weitere Nachweise, wie beispielsweise die Werte der aktuell getragenen Brille oder auch der Dioptrienwerte vor und nach der Operation, werden zur Prüfung ebenfalls verlangt.

Entgegen der Meinung vieler ist es also grundsätzlich auch Brillenträgern erlaubt den Pilotenschein zu erwerben und sich seinen Traum vom Beruf als Pilot zu erfüllen. Wie beim Autofahren besteht jedoch auch hier die Voraussetzung, die Brille während des gesamten Fluges ohne Einschränkung zu tragen. Sehr viele Piloten tragen während des Fluges Sonnenbrillen wie z.B. die Ray Ban Aviator Pilotenbrillen. Ihre Bekanntheit erhielten diese Brillen vor allem durch Einsätze des Militärs, da sie nach allen Seiten Schutz vor der Sonne gewährleisten und das Blickfeld nicht beeinträchtigt wird.