Berufliche Überflieger heben in Hamburg ab

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Schon immer faszinierte die Luftfahrt die Menschheit. Der Drang nach dieser vielbesungenen grenzenlosen Freiheit lässt sich inzwischen in glanzvolle Karrieren umsetzen. Selbst Bodenständige können in dieser Branche Fuß fassen.
Einen guten Einstieg in die Luftfahrtberufe bietet zum Beispiel die Bundeswehr. Sie bildet Piloten und Fluggerätemechaniker aus, bietet Ingenieurstudiengänge an, die in der Flugbranche wichtig sind und setzt dabei hohe Standards. Flugzeughersteller und Luftverkehrslinien setzen gern auf Zeitsoldaten, die während des Dienstes einige Berufspraxis erlangt haben.

Hamburg als Standort für Flugzeugbau, Flughafen und Flugschule hat natürlich auch arbeitsmarktmäßig viel zu bieten. Von der Stewardess bis zum Sicherheitsdienst muss jede Stelle besetzt sein und zwar mit dem passenden Bewerber. Die Anforderungen sind hoch und das Einstellungsverfahren verläuft in mehreren Etappen. Assessment-Center dauern zum Beispiel bei der Lufthansa mehrere Tage. Ohne Vorbereitung kommt hier keiner aus. Wieviele Jobs Hamburg tatsächlich bietet, vor allem im Flugbereich, zeigen die gängigen Jobbörsen im Internet. Ausbildungs- und Praktikantenstellen sind ebenso zu finden wie Stellen für Fachkräfte aus den Bereichen Kommunikations-, Ingenieurs- und Wirtschaftswissenschaften.

Sprachkenntnisse sind das A und O der Luftfahrtberufe. Besonders gern wird Auslandserfahrung gesehen. Englisch ist sozusagen die Amtssprache in den Towern dieser Welt und eine sichere Landung darf nicht an unbekannten Vokabeln scheitern. Wer mehrere Sprachen beherrscht, hat besonders gute Karten bei der Karriereplanung in dieser Branche.

Zu den geforderten Softskills gehört vor allem ein großes Verantwortungsbewusstsein. Der Fluggerätemechaniker der die letzte Schraube anzieht, trägt ebenso viel Verantwortung wie der Lotse, der Abflugs- und Landefreigaben gibt. Ausgebildete Fachkräfte haben gute Chancen auch im Ausland Jobs zu bekommen. Warum nicht den Start wagen?