Qantas: PR-Desaster auf Twitter

cc by fotopedia/ Christopher Neugebauer

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Vor gut drei Wochen musste die Airline Qantas ihren Flugbetrieb kurzfristig einstellen und über 70.000 Reisende saßen daraufhin weltweit fest. Die Tarifverhandlungen laufen immer noch. Die Airline bemüht sich daher in Schadensbegrenzung, doch dabei hat das Unternehmen seine Kunden wohl unterschätzt. Eine PR-Maßnahme auf Twitter ist dermaßen in die Hose gegangen, dass man dort schon im Zusammenhang mit Qantas von „Hindenburg der sozialen Netzwerke“ spricht.

Irgendwelche Marketing-Menschen kamen auf die Idee mitten in der aktuell angespannten Lage auf Twitter einen Wettbewerb zu starten, bei dem man auf möglichst kreative Weise sagen sollte, was für einen selbst Luxus an Bord bedeutet. Die 50 User mit den kreativsten Antworten sollten Schlafanzüge von Qantas bekommen.

Jedoch hatte man nicht mit der Wut der Kunden gerechnet und so fielen die Antworten beispielsweise wie folgt aus: „Du bekommst Deine Tasche verdreckt und beschädigt zurück, nachdem sie zwei Tage verschollen war – bei einem One-Way-Flug“ oder „QantasLuxury bedeutet, das Personal in T-Shirts mit der Aufschrift ‚Wir entschuldigen uns‘ zu stecken – und zu glauben, dass entschädige dafür, die Beerdigung eines Freundes verpasst zu haben“.

So toll die sozialen Netzwerke eben in den Augen mancher Marketingagenturen und Unternehmen auch sind, man darf nicht vergessen, dass die Community sich gegen Firmen auch zusammentun kann…

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