Verbraucherschützer: Zu viele kurzfristige Änderungen und Verschiebungen bei Flügen

cc by flickr/ nesnet

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Vor allem Urlauber, die ihre Reise schon Monate im Voraus buchen, kennen das Problem: Kurz vorher teilt einem die Airline mit, dass der Flug verschoben wurde, die Abflugzeit sich ändert und Ähnliches. Nicht selten sind dadurch dem einen oder anderen schon wichtige Stunden vom Urlaub verloren gegangen. Dies haben nun Verbraucherschützer massiv kritisiert.

Zehn Unternehmen habe man abgemahnt und gegen weitere Reiseveranstalter und Airlines möchte der Verbraucherzentrale Bundesverband klagen. Verbraucher benötigten vor allem im Urlaub Verlässlichkeit, doch viel zu häufig gäbe es kurzfristige Änderungen. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und in den Reisebestätigungen fänden sich meist nur versteckte Hinweise wie „Änderungen vorbehalten“.

Der Deutsche Reiseverband hielt dem entgegen, dass Änderungen eben nie ganz auszuschließen seien. Vor allem bei Pauschalreisen würden die Pakete häufig vom Veranstalter schon viele Monate vorher geschnürt, doch Änderungen der Flugsicherung, Arbeiten an Flughäfen oder eben besondere Wetterlagen passieren eben kurzfristig.

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