Lungenpatienten: Ärzte raten bei Flügen zu zusätzlichem Sauerstoff

cc by flickr/ redjar

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So manch einer hat mit dem Druck in der Kabine beim Fliegen Probleme. So führt der Druck nicht selten zu Problemen wie Ohrenschmerzen und Co. Passagiere mit einer Lungenerkrankung sollten beim Fliegen besonders vorsichtig sein, denn ihnen droht laut Ärzten Atemnot.

In der Kabine eines Flugzeugs herrscht meist ein Druck, der mit dem im Gebirge bei 2.000 bis 2.500 Metern vergleichbar ist. Ein zusätzlicher Druckabfall kann dazu führen, dass die Sauerstoffsättigung im Blut bei Lungenkranken stark absinkt, und sie mehr Sauerstoff brauchen als sie in diesem Moment aufnehmen können.

Je nach Flugzeugtyp oder Flugdauer können die Druckverhältnisse anders sein. Menschen mit einer Lungenerkrankung, wie zum Beispiel mit chronischer Raucherbronchitis, sollten sich unbedingt vor dem Flug von ihrem Arzt beraten und untersuchen lassen. Auch eine Auskunft bei der Airline, ob ein Sauerstoffgerät an Bord ist oder mitgenommen werden darf, ist nicht falsch. Bei der Versicherung sollte man zudem in diesem Fall die Kosten und eine mögliche Übernahme klären.