Wird der Ryanair-Chef durch einen Flugbegleiter ersetzt?

Ryanair by flickr, MikeloVor ein paar Tagen haben wir an dieser Stelle über die neueste kuriose Sparidee von Ryanair-Chef Michael O’Leary berichtet. Dieser hatte laut darüber nachgedacht, ob man den Posten des Co-Piloten nicht streichen könne. Im Notfall könne ja einer aus der Crew einspringen…

Diese Äußerung hat nun zu einer Art von launigem Protest unter den Mitarbeitern geführt: Der Ryanair-Pilot Morgan Fischer beschrieb in einem offenen Brief an die „Financial Times“ einen Gegenvorschlag: Man könne doch einfach den Chef von Ryanair durch einen Flugbegleiter ersetzen.

Das Kabinenpersonal verdiene derzeit rund 13.200 Euro netto im Jahr. Wenn O’Leary billig ersetzt würde, würde dies die Airline Millionen Euro an Gehalt, Boni und Aktienoptionen jährlich sparen. 😉

O’Leary fand die Idee wohl auch ziemlich lustig und antwortete, man werde den Vorschlag prüfen. Ein Flugbegleiter wäre zudem „weitaus attraktiver“, so der Ryanair-Boss, wobei „die Latte hier nicht besonders hoch liegt“. Immerhin ist Ryanair immer für eine Schlagzeile gut, nur leider wird dies den Kunden in der Praxis und bei all den Sparmaßnahmen nur wenig nützen…

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